Sinn des Lebens

Wir Menschen sind etwas ganz Besonderes. Nicht umsonst hat Allah uns mit einem Verstand gesegnet. Dieses „Hilfsmittel“ soll uns bei der Suche nach Ihm behilflich sein. Allah zu erkennen ist der erste wichtige Schritt in Richtung Vollkommenheit.

Im Heiligen Koran (38:27) lesen wir: “Wir haben den Himmel und die Erde, und was zwischen beiden ist, nicht sinnlos erschaffen. Das ist die Ansicht derer, die ungläubig sind.” Aus diesem Vers können wir ableiten, dass unsere Existenz nicht aus Zeitvertreib geschah. Wir sind auch nicht das Produkt von evolutionären Zufällen. Hinter unserer Existenz verbirgt sich ein Sinn, den es zu erforschen gilt.

Das gesamte Universum wurde uns hierfür zur Verfügung gestellt. Alles um uns herum, wurde zu unserem Wohlbefinden erschaffen. Der persische Dichter Saadi schrieb einst: „Wolken und Winde und Sonne und Himmel sind alle beschäftigt, dass sie dir geben das Brot, dass du’s nicht unbedachtsam verzehrest. Siehe, sie drehen sich im Wirbel, erfüllen für dich die Gebote. Ist es nicht recht, dass auch du das Gebot durch Gehorsam verehrest?“ >>> Weiterlesen >>>

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Grenzen der praktischen Freiheit

Der freie Wille ist ein Geschenk Gottes an uns Menschen. Wie könnten wir sonst unseren Glauben und unsere Liebe zum Allmächtigen bezeugen? Wenn wir nicht frei wären in unseren Entscheidungen und Handlungen, könnten wir uns weder für noch gegen Ihn entscheiden. Wir würden Robotern und Maschinen gleichen, die nur das tun können, was ihnen einprogrammiert wurde.

In einem solchen Gedankenmodell wären Liebe, Gehorsam und Unterwerfung unter dem Willen Allahs unmöglich, denn diese Punkte basieren allesamt auf Freiwilligkeit. Ohne Freiheit wäre jede Handlung ein automatisierter Zwang. Der Sinn und Zweck unserer Schöpfung ist jedoch ein anderer.

Ansonsten hätte Allah den Engeln nicht befohlen, sich vor Prophet Adam (Friede sei mit ihm) niederzuknien. Die Engel sollten sich vor ihm niederwerfen, weil er als neues Geschöpf einige Besonderheit aufwies. Einer dieser Besonderheiten war seine große Verantwortung (Stellvertreter Gottes auf Erden). Denn wenn mit der Existenz des Menschen keine Verantwortung verbunden wäre, hätte es auch keine Notwendigkeit für Freiheit gegeben. >>> Weiterlesen >>>

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Aufrichtige Reue

Jeder Mensch ist nach seiner Geburt vollkommen rein und frei von Sünde. Doch mit zunehmendem Alter verändert sich dieser Status. Die kleinen und großen Sünden des Alltags hinterlassen ihre Spuren und über unser einst reines Herz legt sich ein dunkler Schleier. Unser inneres Frühwarnsystem, das Gewissen, wird schrittweise außer Kraft gesetzt. Auch unser innerer Kompass, der Verstand, wird in Mitleidenschaft gezogen. Die Folge davon ist Orientierungslosigkeit.

Imam Sadegh (Friede sei mit ihm) sagt in einer Überlieferung: „Es gibt keinen Menschen, der nicht in seinem Herzen einen weißen Fleck hätte. Immer wenn er eine Sünde begeht, taucht dort ein kleiner schwarzer Fleck auf. Dieser schwarze Fleck verschwindet, wenn er sich fernhält von Sünden. Wenn er aber weiterhin sündigt, vergrößert sich die Dunkelheit und umgibt das Weiße im Herzen. Wenn der weiße Fleck vollkommen von der Dunkelheit umgeben ist, wird der Besitzer sich nie wieder bessern.“

Diese Überlieferung stimmt überein mit dem Koranvers (83:14): „(…) was sie zu tun pflegten, hat Schmutz auf ihre Herzen gelegt.“ Durch die Anhäufung von Sünden, können wir eine so niedrige Stufe erreichen, in der wir unser Gewissen vollkommen ignorieren. Wir erreichen einen Punkt, an dem es uns extrem schwer fällt unseren falschen Kurs zu korrigieren. Doch eine Korrektur ist notwendig und kann nur gelingen, wenn wir unsere Taten aufrichtig bereuen und den Islam wieder aktiv leben. >>> Weiterlesen >>>

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Islam und Wissenschaft im Einklang

 

Anthony Flew war ein britischer Professor für Philosophie, der im April 2010 im Alter von 87 Jahren verstarb. Er hatte zu seinen Lebzeiten viele Bücher über den Atheismus geschrieben und galt dementsprechend, wie Richard Dawkins und Daniel Dennett, als einer der weltweit berühmtesten Atheisten. Über 50 Jahre lang beschäftigte er sich mit den verschiedensten Wissenschaften, um seine Ansichten mit möglichst rationalen Argumenten zu stützen. Er glaubte felsenfest an die Kraft von Argumenten, aber er glaubte nicht an Gott.

Doch im Jahre 2004 geschah das Unerwartete. Nachdem sich Professor Anthony Flew ausführlicher mit der DNA beschäftigt hatte, verkündete er zu Beginn einer Debatte in der New Yorker Universität, dass er seine Meinung über die Existenz von Gott revidieren müsse. Er sagte sinngemäß, dass nur planerische Intelligenz solche Komplexität hervorzubringen vermöge. Diese Nachricht ging um die Welt und war ein Schock für alle Atheisten. Anthony Flew war nach über 50 Jahren Forschung zu der Erkenntnis gekommen, dass es Gott geben muss. >>> Weiterlesen >>>

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