Der internationale Qudstag

Der Qudstag findet am 4. September in der Hauptstadt Berlin statt. Beginn ist um 14:30 auf dem Adenauerplatz. Von dort zieht der Demonstrationszug über den Kurfürstendamm bis zum Savigny-Platz, wo die Schlusskundgebung geplant ist. Weitere Informationen findet ihr hier: www.qudstag.de

Der schreckliche Alltag in Palästina

Der schreckliche Alltag in Palästina

Der internationale Qudstag wurde vom verstorben Imam Khomeini (r.) ins Leben gerufen und ist ein Tag des Protests gegen die Besatzung der heiligen Stadt Jerusalem bzw. gegen die israelische Besatzungsmacht auf palästinensischem Boden. Seit Jahrzehnten wird das palästinensische Volk misshandelt und gequält. Durch geschickte Medienpolitik werden die Verbrechen des zionistischen Regimes verschleiert und Israel in die Opferrolle gerückt. Das zionistische Regime legitimiert seine kriegerischen Feldzüge gegen Muslime in der Region unter dem Vorwand der eigenen „Sicherheit“. (weiter…)

Etikette des Essens – Essen will gelernt sein

Essen und Trinken sind essentiell für den Menschen. Allah hat uns nicht nur gelehrt, was wir essen dürfen und was nicht, sondern uns auch Wissen lassen welche Verhaltensweisen wir beim Essen einzuhalten haben. (weiter…)

Die Philosophie der islamischen Gesetze

Allah ist absolut unabhängig von Seinen Geschöpfen. Der Allmächtige bedarf unserer Anbetung nicht, doch wir bedürfen Seiner Barmherzigkeit. Die Befolgung der islamischen Gebote ist zu unserem eigenen Nutzen. Es gibt keine göttliche Anordnung, die nicht zu unserem Wohl wäre. Jede religiöse Handlung, die für Allah ausgeführt wird, hinterlässt eine positive Wirkung auf den Ausführenden und der Gesellschaft.

Das Ritualgebet

Allah schreibt uns vor, fünfmal täglich das Ritualgebet zu verrichten. Mit dieser Vorschrift sind viele positive Effekte verbunden. Durch das Gebet läutern wir unsere Seele und justieren sie auf unserem Schöpfer. Wer realisiert hat, woher die Segnungen kommen, hat ein Bedürfnis sich zu bedanken. Durch das Gebet wird uns die Möglichkeit dazu gegeben. Die Gebete erinnern uns an Allah und lassen uns unsere Handlungen kritisch betrachten. (weiter…)

Gutes gebieten und Schlechtes verwehren

Das Gute (ma’aruf) zu gebieten und das Schlechte (munkar) zu verwehren sind zwei wichtige islamische Prinzipien. Die Gesellschaft entwickelt sich zum Positiven und in Richtung Vollkommenheit (communitas perfecta), wenn die Menschen diese zwei Handlungsprinzipien beachten.

Imam Ali (Friede sei mit ihm) sagte: „Alle Pflichten wie das Fasten, die Pilgerfahrt, die Almosensteuer, … und sogar das Bemühen auf dem Wege Gottes, sind verglichen mit dem Gebieten des Guten und Verwehren des Schlechten, wie eine kleine Menge Wasser gegenüber einem uferlosen, tiefen Meer.“

Als Anhänger des Islam tragen wir eine besondere Verantwortung. Im Koran werden wir von Allah aufgefordert eine aktive Gemeinschaft zu sein (3:104): „Und aus euch soll eine Gemeinschaft von Leuten werden, die zum Guten einlädt und das gebietet, was Rechtens ist und das Unrecht verbietet. Sie sind es, denen es wohl ergehen wird.“ Wir müssen uns darum bemühen der Motor des Guten und die Bremse des Schlechten zu sein. (weiter…)

Euro-Islam für Muslime der 2. und 3. Generation

Die meisten Muslime kamen nach dem 2. Weltkrieg als Gastarbeiter aus der Türkei, dem ehemaligen Jugoslawien und den nordafrikanischen Staaten nach Deutschland. In den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts kamen muslimische Kriegsflüchtlinge aus dem gesamten Nahen Osten und dem afrikanischen Kontinent hinzu. In den deutschen Großstädten entstanden so mit der Zeit ganze Wohnviertel mit Moscheen, Restaurants, Lebensmittelläden und religiös-nationalen Vereinshäusern.

Die Muslime bemühten sich darum ihre Identität zu bewahren. Ein wesentlicher Schwerpunkt bei all ihren Aktivitäten war die Verbindung zu den Heimatländern aufrechtzuerhalten. Diese Entwicklung hat sich bis heute fortgesetzt. Obwohl die Muslime bereits in der 2. und 3. Generation in Deutschland leben, fühlen sie sich immer noch sehr stark verbunden mit den notleidenden Menschen aus ihren ehemaligen Heimatländern.

Solidarität der Unterdrückten gegen die Unterdrücker

Der jährlich stattfindende Qudstag in Berlin ist ein sichtbares Zeichen dieser Solidarität. An diesem Tag demonstrieren Muslime aller Nationen in Deutschland gegen die Besatzung der heiligen Stadt Jerusalem bzw. gegen die israelische Besatzungsmacht auf palästinensischem Boden. Der Qudstag wurde ins Leben gerufen, damit Muslime und Nichtmuslime sich gemeinsam für Gerechtigkeit und Frieden einsetzen. (weiter…)

Erfolg durch Vertrauen in Allah

Diese Welt ist voller Prüfungen. Im heiligen Koran sagt Allah im 155. Vers der Sura al-Baqara: “Und gewiss werden Wir euch prüfen durch etwas Angst, Hunger, Minderung an Besitz, Menschenleben und Früchten. Doch den Geduldigen verkünde frohe Botschaft!” Wer im Diesseits und Jenseits erfolgreich sein möchte, muss lernen sich Allah anzuvertrauen. Warum? Weil Allah der Schöpfer allen Seins ist. Sein Wissen kennt keine Grenzen und Seine Barmherzigkeit ist unermesslich. Bei wem, wenn nicht bei Ihm, sollten wir um Hilfe rufen?

Beziehung aufbauen und pflegen

Damit Er uns hilft, müssen wir unsere Beziehung zu Ihm festigen. Wir müssen dafür sorgen, dass Allah uns erhört. Wie? Indem wir beginnen über Ihn und Seine Segnungen nachzudenken. Das Nachdenken führt uns zur Erkenntnis und die Erkenntnis lässt Liebe entstehen. (weiter…)