Haj Mirza Agha Djan, ein Nachfahre von Imam Musa al-Kazim (as) war einer der großen Gelehrten in der Zeit von Naseruddin Schah (einem persischen König). Er lebte in einer ländlichen Gegend nahe der Stadt Nateyn. Eines Tages kamen einige Söldner zu ihm und sagten sie seien beauftragt worden ihn festzunehmen und in die Hauptstadt (Teheran) mitzunehmen. Also nahmen sie ihn fest und machten sich auf den Weg nach Teheran.
In der nähe Teherans bei Varamin fing dann plötzlich ein Sturm an, es wurde so viel Sand aufgewirbelt, dass man nichts mehr sehen konnte, Haj Mirza nutze die Gunst der Stunde und floh zu der Grabstädte von Schah Abdol Azim (damals ging man in die Grabstädte rein, um jemanden der ein Heiligtumsasyl beantragt hat abzuführen, man beauftrage Söldner die außerhalb warteten bis die Person wieder herauskommt und ihn dann festnimmt.)
Haj Mirza Agha Djan blieb einige Monate in Schah Abdol Azims Grabstädte, bis er eines Abends die Geduld verlor und Tawassul an Hazrat Fatima Zahra (sa) machte und weinend einschlief. Im Traum sah er dann Hazrat Fatima Zahra (sa) die ihm sagte: „Mein Kind, sorge dich nicht, dein Problem wird sich lösen. Und sie erinnerte ihn daran, dass der erste des Monats (des arabischen Kalenders) ein Montag ist und er sollte die Khatm der Sura al-Waghia nehmen (jeden Tag rezitieren).
Er hat also angefangen diesen Monat jeden Tag die Sura al-Waghia (56) zu lesen und genau am 14 des Monats als Naseruddin Schah langsam mit seinem Pferd unterwegs war, fällt er plötzlich ohne Grund vom Pferd und stößt mit dem Kopf auf den Boden. Genau in diesem Moment erinnert er sich an den Sayyed, der seit Monaten in Schah Abdol Azim eingekreist ist. Er denkt sich ob ihm dieses Unglück wieder fahren ist, weil er diese Ungerechtigkeit vollbracht hat. Daher beauftragte er seine Söldner ihn mit Ehre und viel Tamtam zu sich in den Palast zu bringen, so bat er Haj Mirza Agha Djan einen hohen Posten an und sagte ihm er sei von nun an sicher. Aber Haj Mirza Agha Djan schlug ihm sein Angebot aus, und sagte ich möchte zurück in meine Heimatstadt kehren.
Anmerkung: Frei übersetzt von Umm Mahdi







