Nutze deine Jugend

Imam Sadiq (as) mahnte: "Wir müssen auf unsere Jugendlichen aufpassen."

Imam Sadiq (as) mahnte: "Wir müssen auf unsere Jugendlichen aufpassen."

Ein Gelehrter sagte: „Wenn jemandem eine Chance zukommt und er davon keinen Gebrauch macht und darauf wartet, eine vollständige Chance zu erlangen und auch diese vertut, nimmt ihm das Leben auch diese Chance weg, denn das Werk des Lebens besteht im Wegnehmen und die Methode der Zeit im Verloren gehen.“ Solange man jung ist, hat man die Möglichkeit, alles zu erreichen, also sollte man von der Jugend soweit wie möglich Nutzen ziehen. Die Jugend stellt die Zeit des Glanzes und der Glorie des Lebens dar. Auch ergrünt die Natur und erfrischt sie durch den Glanz der Jugend. Eigenheiten wie Freude, Strebsamkeit, Spannung, Schönheitssinn und Erneuerung sind mit dieser Zeitspanne eingeknüpft und der Jugendliche ist bestrebt, mit diesem Vorrat an Glückseligkeit zu gelangen.

Der Blick des Propheten des Islams auf die Jugend ging stets mit Ehrerweisung ihrer Persönlichkeit und Beachtung ihrer lauteren Herzen und reinen Gefühlen einher. Der Gesandte Gottes unterstrich, dass die Jugend viel mehr zu Güte neigt. Aus diesem Grunde wandte er sich binnen den ersten drei Jahren seiner Sendung als sein Aufruf geheim war, der Jugend und ihrer kreativen Kraft bei der Unterstützung des Rechts und der Güte zu. Seine anziehenden Worte und Aufrichtigkeit zogen die Jugend an. Sie neigten sich aufgrund seines gefassten und gelehrsamen Verhaltens und seiner festen Logik ihm zu.Das Verhältnis des Propheten zu den Jugendlichen war herzlich und respektvoll. Dieses Verhältnis rief eine tiefe Bindung zwischen ihnen hervor, sodass viele dieser hingabefähigen und großmütigen Jugendlichen liebevoll den Propheten und seine Religion unterstützten. Die augenfällige Präsenz von Jugendlichen auf verschiedenen Szenen erfreute den Propheten. So sagte er: „Gott hat mich zum Propheten berufen, also schlossen sie sich mir an und unterstützten mich, aber die Erwachsenen lehnten sich gegen mich auf.“ Aus der Geschichte geht hervor, dass die Jugend in der Verwaltungsstruktur der Regierung des Propheten präsent war. Es ist sicherlich allgemein bekannt, dass der erhabene Prophet des Islam seine Jugend mit Lauterkeit und Aufrichtigkeit verbrachte und Mohammad, der Vertrauenswürdige genannt wurde. Er schritt gestützt auf den Glauben und sittliche Reinheit den Weg der Glückseligkeit und wurde zum letzten Gottesgesandten berufen.

Der Prophet ließ sich von der Jugend wegen ihrer Kompetenz und Vorzüge beraten. Er bezeichnete den dritten siebenjährigen Lebensabschnitt, der die Periode der Formierung der Persönlichkeit der Jugend darstellt, als die Zeit des Meinungsaustauschs mit den Jugendlichen und betrachtete diese als Minister. So erteilte er ihnen Persönlichkeit, empfing sie herzlich und fragte auf verschiedenen Szenen nach ihrer Meinung. Im 12. Jahr seiner Sendung trafen sich eine Anzahl Einwohner von Yathreb (Medina) mit dem Gesandten Gottes und nachdem sie seine Rechtschaffenheit festgestellt hatten, bekannten sie sich zum Islam. Auf dem Rückweg dieser Gruppe entsandte der Prophet den gut aussehenden muslimischen jungen Mann Mosa’eb Amir zusammen mit ihnen, damit er die Botschaft der islamischen Religion verkündete und ihnen das Lesen des Korans beibrachte. Mosa’eb zeigte in Yathreb eine positive Leistung. Denn er war ein ordentlicher und gefasster junger Mann. Darüber hinaus benutzte er die Besten Duftwasser und beeindruckte durch die ergreifende Rezitation des Korans und Darlegung dessen Begriffe die Jugend.

Auf den Schlachtfeldern waren die jugendlichen Bannerträger des islamischen Heeres. An deren Spitze stand Ali. Der Prophet ließ in der Tabuk-Schlacht das Heeresbanner von einem jungen Mann Namens Zeid Ben Sabet tragen. Einer der Gefährten des Propheten beschwerte sich, weshalb man trotz seines höheren Alters das Banner einem Jugendlichen anvertraut habe. Der Prophet antwortete: „Da Zeid besser als du mit dem Koran vertraut ist, habe ich ihn bevorzugt.“

Molawi hat in seinem Buch Mathnawi den Protest der Gefährten des Propheten ausführlich in Gedichtsform dargebracht. Der Prophet wählte für den Posten des Richters gelehrte, findige, kluge und scharfsinnige Menschen. Im Einklang damit wählte der Gottesgesandte zum ersten Mal Ali, Friede sei mit ihm, und Maaz ebne Dchabal aus der Mitte der Jugendlichen aus. Der Prophet befasste sich mit der richtigen Ausbildung und Erziehung der Jugend. Eine seiner Bestrebungen bestand darin, die Jugend mit der Religion, Kenntnissen und Einsicht vertraut zu machen. Denn Religion bringt eine Bindung zwischen dem gesellschaftlichen Leben und Anbetung des erhabenen Gottes zustande und ruft im Jugendlichen eine Art Motivation und Freunde hervor. Der Prophet ließ die Liebe zu Gott im Herzen der Jugend entflammen und stellte zwischen ihnen und dem einzigen Gott eine unfehlbare Bindung her. Wenn der Jugendliche zu Gott Zuneigung fasst, wird auch Gott ihm helfen und ihn zu seinen liebenswürdigen Menschen zählen. Der Gesandte Gottes sage: „Gott liebt den Jugendlichen, der seine Jugend auf dem Wege der Beachtung des Gehorsams gegenüber Gott und der Größe Gottes verbringt.

Die Unfehlbarkeit der Jugend stellt einen vitalen Grundsatz dar und Sünde und Verderbtheit sind ihre größten Gefahren. Der Prophet warnte die Jugend vor dem Sturz in den Abgrund von Sünden und machte sie auf die immerwährende Präsenz Gottes in ihrem Leben aufmerksam. Wenn er bemerkte, dass zwei bzw. mehrere Jugendliche sich mit wissenschaftlichen Arbeiten oder mit einer gesunden Unterhaltung befassen, freute er sich. Indem er lächelte schloss er sich ihnen an und erteilte ihnen Ratschläge. Der tapferste Jugendliche war für den Propheten derjenige, der in der Lage war, seine Fleischeslust zu bezwingen. Der Gesandte Gottes hielt die Hoffnung für den Schlüssel des Erfolges und Glückseligkeit des Jugendlichen. Er war bestrebt, das Gemüt der Freudigkeit und Heiterkeit, was zu den Eigenheiten der Jugend gehört in ihnen zu aktivieren. So empfahl er den Jugendlichen zu wandern und sich auf Reisen zu begeben und durch Nachdenken über die Schönheiten der Schöpfung das wahre Ziel des Lebens zu begreifen.

Mit freundlicher Genehmigung der staatlichen Rundfunkgesellschaft des Iran (IRIB): http://german.irib.ir/

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  • Basij Almani 18. Juli 2009 at 09:29

    Wir müssen aufmerksam sein und den islamischen Weg weitergehn. Die Feinde wollen uns ihre Kultur aufzwingen. Ihre Technologien setzen sie als Waffen ein gegen die Gläubigen. Sie wollen uns verwirren und uns den Iman rauben. Durch Aufmerksamkeit und gegenseitige Aufklärung können wir uns schützen.

  • Routt 24. Januar 2010 at 02:11

    Ich merke gerade das ich diesen Blog deutlich öfter lesen sollte – da kommt man echt auf Ideen.

  • NoGodNoWar 12. April 2010 at 20:49

    Ihr ja mal echt den Schuß nicht gehört!Ihr habt Einstellungen und Gedankengänge aus dem tiefsten Mittelalter!Wo ist der Respekt und die “ACHTUNG” vor jedem Menschen!Ja , auch vor Christen Juden und Atheisten!Ihr seid in unser Land gekommen ,als Flüchtlinge oder Menschen die es besser als in ihrer Heimaz haben wollen und was ist der Dank?Ist es das was euer Prophet euch sagt?!?Euch selbst als einzig wahre “GERECHTE”Menschen zu sehen?All dies erinnert mich an die Nationalsozialistische Rassenwahntheorie.Es ist egal ob es um ethnische äussere Merkmale geht oder um die ach so “wahre”Religion Ihr seid rassistisch und intollerant…..ich könnte fort fahren …aber leider wird es wohl nichts bringen…Schade das ihr in unserem friedlichen toleranten Zusammenleben Missgunsst Hass und Intolleranz herein bringt und gar nicht merkt wie es um das Zusammenleben mit “EUCH” steht!!!!Die Stimmung und die Tolleranz welche Euch jahrelang entgegen gebracht wurde kippt!!!!!!Es wird weiter eskalieren wenn ihr euch nicht mit dem was ihr hier habt “ENDLICH” mal zufrieden gebt!!!!Achtung , Respekt und Würde des “MENSCHEN” (ja , dazu gehören auch Andersgläubige) sind Menschenrecht und haben es euch ermöglicht hier überhaupt leben zu dürfen!!!Wie wäre es denn mal mit “DANK” oder ist der Gazastreifen , Anatolien , der Iran , der Irak etc so viel besser? Warum seid ihr dann hier?!!In einem CHRISTLICH geprägtem Land?Tut uns und euch doch den Gefallen und geht zurück in euere Mittelalter!!!!
    Die Stimmung kippt !!!!!Wollt ihr einen Bürgerkrieg hier???
    Er wird kommen

  • NoGodNoWar 12. April 2010 at 20:50

    Aha Der Kommentar wartet also auf die Freischaltung!!! Durch Herr Goebbels .Ich glaub es nicht!!!!Ich denke ihr seid wenigstens ein bischen mutig

  • Mohammad 15. April 2010 at 20:45

    Ich weiss nicht was war in mein kommentar gegen NoGodNoWar
    nicht in ordnung? wenn sie/er mit eure “Mittelalter” Recht hat
    bin ich trozdem breit zu euch kommen als unter Arogante bauern
    die sich eingebildet haben Zivillisiert zu sein mich unter werfen.

  • Hessam K. 18. April 2010 at 16:03

    @NoGodNoWar

    Du solltest dich genauer über den Islam informieren. Deine Informationen sind nicht richtig. Auch deine politischen und geschichtlichen Kenntnisse bedürfen einer Auffrischung.

    Die Meisten von “uns” sind sicherlich nicht freiwillig hier. Informiere dich doch einmal über die Politik der westlichen Welt gegen den Rest den Welt. Am Besten du fängst bei den USA und die Ausrottung der Indianer an und arbeitest dich dann langsam vor bis zu den zwei Weltkriegen und der Ausbeutung der Entwicklungsländer bis zu den neuzeitlichen Angriffskriegen gegen Irak und Afghanistan.

  • Spieload 24. November 2010 at 18:19

    Da frage ich mich beim Durchlesen ja schon, ob man selbst doof war. Herzlichen Dank für Ihre Erläuterungen

  • Fatima 28. November 2010 at 12:26

    Erstens sind die meisten nicht freiwillig hier, da ihre Eltern sie wohl nicht gefragt haben, ob sie hierherwollen oder nicht. Zweitens gehen viele Asylanten auf das Konto westlicher Ausbeutung, was das Leben in den sogenannten “Entwicklungsländern” unerträglich machte, und natürlich auf Kriege, die natürlich im Namen von “Demokratie und Freiheit” geführt wurden.
    Die Kinder dieser Flüchtlinge sind jetzt hier heimisch.
    Drittens gibt es hier jede Menge Konvertiten, und täglich werden es mehr.
    Mein Mann und sein Bruder betreiben ein Gewerbe (Muslim-Markt, m-haditec), schuften sich krumm für die Rente u.a. sogenannter “NoGodnowars” und anderer Islamophobiker, ein Arbeitstag ist mit 8 Stunden nämlich längst nicht gelaufen als Selbständiger! Sie drücken diesem Staat jede Menge Steuern und Abgaben ab, beschäftigen sogar einen Azubi, der sonst auf der Straße säße, und was ist der Dank? Und solche wie uns gibt es sehr, sehr viele, zum Beispiel die Gemüseläden vieler Türken, die sich dafür von einem Herrn Sarrazin noch als “unproduktiv” beschimpfen lassen müssen. Hallo, wo sind wir eigentlich?!
    Nein, wir denken gar nicht daran , zu kapitulieren und auszuwandern, das könnte euch so passen! Wir werden gegen den Faschismus der Islamhasser kämpfen, die genau das wollen, was sie uns eigentlich vorwerfen, nämlich den Rechtsstaat und die Religionsfreiheit aushebeln. Keinen Fuß breit den Islamophobikern und anderen Faschisten!

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