Islam ist das Opium des Volkes?

- Autor: Hessam Kordian -

Karl Marx (1818-1883) war ein bedeutender Theoretiker des Kommunismus. Eines seiner bekanntesten Zitate lautet: „Religion ist das Opium des Volkes“. Seiner Meinung nach waren Religionen menschlichen Ursprungs und wurden nur dazu erfunden, um das harte Alltagsleben zu vertrösten. Die Menschen würden ihr elendiges Leben viel besser verkraften, wenn sie Hoffnung hätten auf Glück und Freude im Jenseits. Nur durch die Abwendung vom Glauben, dem „illusorischen Glück“, könne der Mensch wirkliche Freiheit erlangen.

Betäubt uns der Islam?

Ganz im Gegenteil: Der Islam ist eine universelle Befreiungstheologie, die seit der Islamischen Revolution im Iran (1979) auf allen Ebenen eine Renaissance erlebt. Die islamische Glaubenslehre betäubt uns nicht, sondern verleiht uns Leben, gibt uns eine Orientierung und macht uns aufmerksam auf unsere Rechte und Pflichten. Die göttlichen Gebote und Verbote setzen uns nachvollziehbare Grenzen, in denen wir uns bewegen dürfen.

Der Unglaube hingegen propagiert grenzenlose Freiheit. Sie ist in Wirklichkeit das Opium des Volkes, denn sie vernebelt die klare Sicht. Sie lässt uns keine Erkenntnis erlangen über den allmächtigen Schöpfer. Die natürlichen Triebe des Menschen werden für den Kapitalismus missbraucht und der Mensch wird zum Mittelpunkt allen Seins. Die Folge ist eine Ellbogengesellschaft, in der jeder gegen jeden kämpft, um den besten Platz an der Sonne zu ergattern. Die islamische Ethiklehre wird ersetzt durch die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung. Mit anderen Worten: Die Mehrheit der Gesellschaft bestimmt was gut und schlecht ist. Die Normen sind nicht länger konstant. Ein klarer Widerspruch zum Ewigkeitsanspruch der islamischen Gesetze.

Imam Khomeini (ra) sagte über Freiheit folgendes: „Der Islam schenkt Freiheit, doch keine schrankenlose, ungezügelte. Die Freiheit des Westens wollen wir nicht. (…) Die Freiheit, die der Islam meint, ist im Rahmen der islamischen Gesetze. (…)Wahrt den islamischen Rahmen, missbraucht die Freiheit nicht! Freiheit im Rahmen des Islam ist wirkliche Freiheit. (…) Sie wollen euch eure Freiheit durch „Freiheit“ nehmen. Ungesunde Freiheiten geben sie euch und entziehen euch eure wirkliche, menschenwürdige Freiheit. (…)„Freiheit minus Islam“ wollen wir nicht.“

Wird der Islam nicht für politische Zwecke missbraucht?

Die islamische Geschichte kennt unzählige Beispiele für den Missbrauch der Religion. Die Kalifen der Umayaden und Abbasiden missbrauchten die Gläubigkeit der Muslime für ihre politischen Ziele. Sie verfälschten den Islam, indem sie das Imamat und Wilayat-ul-Faqih (Herrschaft der Rechtsgelehrten) durch die vorislamische Erbmonarchie ersetzen. Engagierte Hofgelehrte (z.B. Abu Huraira) rechtfertigten durch die Erstellung falscher Fatwas (religiöse Rechtsgutachten) das Fehlverhalten der Kalifen. Der religiöse Glaube wurde missbraucht um die politischen Machtverhältnisse als gottgegeben anzusehen.

Aber trotz aller Manipulationsversuche, muss man festhalten: Der falsche Gebrauch des Islams hebt den rechten nicht auf! Ein modernes Beispiel hierfür ist die Islamische Revolution von Iran (1979). Imam Khomeini konnte die iranischen Muslime unter dem Banner des Islams vereinigen und so den diktatorischen Schah aus dem Land verjagen. Sein heutiger Nachfolger Imam Khamenei verteidigt die Rechte der unterdrückten Muslime weltweit. Trotz aller Kriegsdrohungen aus dem Westen, lässt sich die iranische Führung nicht von seiner friedlichen Energiepolitik abbringen. Diese Stärke und konstante Politikführung bringt der Islamischen Republik viele Sympathien ein.

Der lebendige Islam als Feindbild

Die Anhänger der islamischen Befreiungstheologie, die in vielen Teilen der islamischen Welt legitimen Widerstand leisten gegen Besatzung und Unterdrückung, werden in Deutschland als Terroristen gebrandmarkt. Die einzelnen Konfliktherde werden nicht differenziert betrachtet. Alle werden in einen Topf geworfen. Die Bundeswehr behauptete nach dem Angriff auf zwei Tanklaster in Afghanistan, dass alle getöteten Opfer Taliban wären. Damit wollten sie das Bombardement rechtfertigen. Es stellt sich heraus, dass ihre Analyse hauptsächlich auf Luftaufnahmen beruhte. Ohne  Beweise, ohne einen fairen Prozess wurden afghanische Muslime zu Terroristen erklärt und gnadenlos getötet. Ein weiteres Beispiel ist die Firma Blackwater. Diese US-Söldner töten aus Zeitvertreib irakische Zivilisten (siehe Video).

Mithilfe der Medien versucht die westliche Welt die Definition des Wortes Terrorismus zu monopolisieren. Weltweit wird die Botschaft verbreitet: Terrorismus wird hauptsächlich von Muslimen ausgeführt. Doch diese Definition entspricht keineswegs der Realität, denn Terrorismus gibt es nicht erst seit dem 11. September. Die islamische Welt leidet bereits seit Jahrhunderten unter Terrorismus. Die Drahtzieher dieser Anschläge wurden und werden heute noch vom Westen unterstützt. Allen ist bekannt, dass die Taliban von der CIA ausgebildet wurde, um in Afghanistan gegen die Sowjetunion zu kämpfen. Auch die Unterstützung der westlichen Welt für Saudi Arabien, dem Terrorismusförderer Nummer eins, ist unbestritten.

Kulturislam ja, Befreiungstheologie nein!

In Deutschland und anderen westlichen Staaten wird der antikapitalistische Islam, der die neokoloniale Unterordnung ablehnt, abgelehnt. Der lebendige Islam wird als Hauptgegner des Imperialismus angesehen und mit allen Mitteln bekämpft. Unter dem Deckmantel der Terrorabwehr werden die bestehenden Herrschaftsverhältnisse gerechtfertigt. Politiker betäuben den Verstand der Bürger durch Angstszenarien, um immer mehr Freiheitsrechte einzuschränken. Deutschland wird zum Überwachungsstaat ausgebaut.

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  • Mohammad 8. Oktober 2009 at 23:18

    Beachtlicher Artikel.
    Ich frage mich wo warst du bisher Bruder?
    Du fehlst mir mein ganzes Leben.
    Danke für die Zeit und deinen Bemühungen.

    Beitrag editiert

  • A. 9. Oktober 2009 at 07:22

    Salam Alaiekum
    Liebe Geschwister im Islam,
    Wie weit sich Marx und der Islam vertragen ist eine komplizierte Frage, darauf will ich nicht eingehen.
    Allerdings machst Du in Deinen Artikel einen ganz großen Fehler – ist der Kapitalismus atheistisch? Ein ganz klares NEIN! Die Religion des Kapitalismus ist ganz klar das Christentum und diese wird mißbraucht um die Triebe des Menschen zu steuern. Marx, der ja GEGEN den Kapitalismus kämpft geht vom Subjekt aus, dem Menschen, im Kapital fängt er an und definiert Arbeit etc. und ergründet wie es überhaupt zum Kapitalismus kam und stellte dort fest, das die (christliche) Religion einen großen Beitrag dazu leidete und das “Opium des Volkes war”. Man muß wissen, Marx war ganz klar eurozentristisch, ihn interessierten nur England, Deutschland und die großen Industriestaaten der damaligen Zeit – den Islam gab es damals dort ganz einfach mal nicht. Marx Antiislamismus vorzuwerfen ist daher ein Fehler. Im Gegenteil, ich denke wenn er gewußt hätte, das es eine Religion gibt die an sich antikapitalistisch ist, hätte er sich anders ausgedrückt, denn das Feindbild von Marx (und allen Kommunisten) ist der Kapitalismus.

    Siehe Libanon – dort klappt es doch ganz hervorragen, Hisbollah und Kommunisten des Libanon arbeiten zusammen, halten vor allem im Kampf gegen den Imperialismus, gegen die imperialistischen Agressionen der USA und Israels zusammen.

    “Eine Welt in der jeder Mensch frei leben kann, ohne Ausbeutung und Unterdrückung.” – das ist das Ziel!! Von Moslems UND Kommunisten, laßt es uns erreichen und nicht gegenseitig zerfleischen. Die Gemeinsamkeiten zwischen Kommunisten und Moslems sind größer als die Unterschiede, wenn man eine Chance haben will gegen den Imperialismus, wenn man den Kapitalismus gegen menschenfreundliches System ersetzen will, dann muß man zusammen kämpfen.

    mit solidarischen Grüßen
    A.

  • Hessam 9. Oktober 2009 at 11:43

    As-salamu alaikum wr wb

    @Mohammad

    Vielen Dank Bruder Mohammad

    @A.

    Aus meiner Sicht ist der Kapitalismus atheistisch, aber ich gebe dir insofern recht, dass in Europa christlische Elemente miteingeflossen sind. Jedoch lehnen überzeugte Christen den Kapitalismus genauso ab, wie alle anderen Menschen.

    Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe Marx keinen Antiislamismus vorgeworfen, sondern seine Bemerkungen über “Religion” auf den Islam bezogen. Der Kommunismus hat viele soziale Gedanken, die mit dem Islam vereinbar sind, aber es gibt auch große Differenzen. An einer gegenseitigen “Zerfleischung” habe ich kein Interesse. Davon abgesehen kann die Herausarbeitung von Unterschieden das gegenseitige Verständnis fördern.

    Wa alaikum as-salam + Mit solidarischen Grüßen

  • Rolfrx 9. Oktober 2009 at 16:00

    Sehr interessant dieser Vergleich zwischen Islam und Marxs Gedanken!

  • Mohammad 9. Oktober 2009 at 21:47

    @A ich finde dich ein Bereicherung auf diese Webseite,ich denke du gefällst unser Bruder Hessam auch.besuche bitte Öfter
    diese Webseite da dein Meinung nicht nur hier sondern
    auch in Muslimische wellt Zählt.
    Noch was wenn Marx noch bei uns wäre,dann hätte er auf dich
    stolz gewesen.ich denke auch er und Lenin wären heute
    gleiche Politik gewünscht wie du es zu richtig hältst.
    wenn die Politiker und Ländern so schön und Respektvoll
    miteinander umgehen könnten wie du und Hessam dann
    niemand bräuchte Paradies zu Träumen wo man es auf die erde
    für sich und sein Mitmenschen schaffen könnte.
    besuche uns bitte wider

  • kazim 19. Dezember 2009 at 01:37

    marx und dir religion
    der satz von marx rechtfertigt alleine stehend vorstehende kritik, allerdings schrieb er im gleichen absatz das auch: “die religion ist der seufzer der bedraengten kreatur, das gemüt einer herzlosen welt, wie sie der geist geistloser zustaende ist.”
    nachdem er sich vom junghegelianismus absetzte, aenderte seine meinung von der religion auch. er richtete sich gegen den bürgerlich-aufklaererischen atheismus, den marx als kampf gegen windmühlen verstand.
    ausserdem die behauptung, dass der islam “anti-kapitalistisch” ist, muss man an der praxis testen lassen. der islam könnte es, aber muss es nicht.. also viel gründlicher angehen ;) schöne grüsse aus istanbul.

  • Hessam 25. Dezember 2009 at 01:21

    As-salamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh,

    während des Kalten Krieges behaupteten die Russen (Sowjetunion) für die Gerechtigkeit und die Amerikaner (USA) für die Freiheit zu kämpfen. Trotz der allgemein bekannten Unterschiede, gab es auch viele Gemeinsamkeiten in der Ideologie dieser zwei Supermächte. Beide Blöcke waren beispielsweise daran interessiert, die Religion in die Privatsphäre zu verbannen.

    Wa alaikum as-salam

  • Warum 1. Oktober 2010 at 19:15

    Leute versuchen die Religion zu einem Machtmittel zu machen obwohl ja genau das die Sünde ist !Bleibe deiner Religion treu oder Konvertiere oder sei doch einfach der für den du dich hälst !!!Versuche niemals einen Menschen zu zwingen das deine anzunehemn denn DU bist nicht GOTT aber allein DU entscheidest dich für deine Religigion …also sind diese ganzen Kommentare wie auch diese Website total sinnlos und die website lässt zu das ,,Krieg´´ zwischen Religionen statt finden kann!! Warum kann nicht jeder sein… und glauben was er ist oder wie er ist, sehr traurig denn das ist uns alles schon im mittelalter passiert SCHADE das man nicht aus der Vergangenheit lernen kann lasst uns zusammen leben und zusammen beten denn wir lieben alle nur den einen und das ist GOTT=(übersetzt)ALLAH also …. Unnötig!!!Respektiere und Akzeptiere alle Religion. Denn die Tora die Bibel und der Kuran sind heilige Bücher Gottes eines schlechter zu machen als das andere verstößt gegen alle Gebote alle Suren die in diesen Büchern stehen …Redet und lacht aber hass ist der schlechteteste Begleiter denn er ist der begleiter cihats und des Teufels in die Versuchung zu kommen jemanden abgurnd tief zu hassen sodass man keinen anderen Gedanken mehr verspürt !”!!”!
    Ich wünche euch allen ein schönes leben und nur mal zur anregeung ich bin Deutsche und bin vom Christentum zum Islam konvertiert weil der Islam die endgültige Religion ist erst kam die Juden dann die christen und dann der ISLAM ALSO DER FRIEDEN ALLE SIND GLEICH ALLE GEHÖREN ZUSAMMEN BITTE LASST ES DEN ANDEREN SCHLECHTER ZU MACHEN ALS ER IST DENN IM GRUNDE GENOMMEN SIND WIR ALLES MENSCHEN VON PLANET ERDE :D

  • Hessam 2. Oktober 2010 at 01:06

    @Warum

    Leute versuchen die Religion zu einem Machtmittel zu machen obwohl ja genau das die Sünde ist!

    Dieses Argument wird gerne benutzt, um Religion zu kritisieren. Es heißt immer, dass Religionen missbraucht werden für politische Zwecke. Es würde immer nur um Geld, Macht und Einfluss gehen. Politik wäre sowieso dreckig und man solle doch bloß nicht die Religion mit der korrupten Politik vermischen.

    Aber im Islam gibt es überhaupt nicht die Religion an sich, sondern die ganze Welt ist eine Einheit (Tauhid-Konzept). Alle Wissenschaften bilden eine Einheit, daher gibt es auch keine Trennung zwischen Politik und Religion. Man kann, in Bezug auf den Islam, nicht von einem Machtmittel sprechen, denn der Islam ist Teil des Ganzen (Politik, Philosophie, …). Das ist das islamische Selbstverständnis.

    Die partielle Sicht entwickelte sich in Europa und hatte vor allem große Einflüsse auf das Christentum. Übrigens können nicht nur “Religionen” missbraucht werden, sondern jedes Gedankenkonstrukt, siehe den Missbrauch der Evolutionstheorie während des Kolonialismus oder den Missbrauch des Säkularismus/Laizismus in der ehemaligen Sowjetunion, in Albanien unter Enver Hoxha oder in der Türkei unter Atatürk.

    Ich wünche euch allen ein schönes leben und nur mal zur anregeung ich bin Deutsche und bin vom Christentum zum Islam konvertiert weil der Islam die endgültige Religion ist

    Alhamdullilah akhi. Möge Allah dich weiterhin auf dem geraden Weg rechtleiten und dein Wissen und deinen Glauben stärken. Inscha’Allah können wir alle einen Beitrag zum Weltfrieden leisten.

  • Warum 25. Oktober 2010 at 14:27

    Richtig aber damit wollte ich sagen das die Religion nicht unser gesamtes leben gestalten darf denn sie gestaltet uns wir sollten besser leben als überleben. Danke nochmal für die antwort ich weiss sie zu schätzen :)

  • Hessam 7. November 2010 at 13:35

    @Warum

    Richtig aber damit wollte ich sagen das die Religion nicht unser gesamtes leben gestalten darf denn sie gestaltet uns wir sollten besser leben als überleben.

    Der Islam ist von Allah und seine Gesetze und Anordnungen sind zu unserem Wohl. Warum sollte der Islam nicht unser gesamtes Leben gestalten? Vom Islam können wir nur profitieren.

  • Mohammad 28. November 2010 at 17:40

    Wenn ich die Diskussion analysiere komme ich zu dem Ergebnis, dass Religionen doch Opium für das Volk sind – auf dem Islam trifft dies jedoch nicht zu.

  • Michael 28. Januar 2011 at 16:51

    Hallo,
    mit Interesse habe ich den Artikel sowie die Kommentare dazu gelesen. Nun, ich bin Christ, und als solcher habe ich meine persönliche christliche Enkulturation. Ich bin mir darüber im klaren, dass ich aus dem Blick eines Christen diese Zeilen lese und auch ein Stück weit beurteile. Dieses Eingeständis der je eigenen Sicht der Dinge macht mich frei, die Sicht des anderen in dem Sinne zu tolerien, dass er auch seine Sicht der Dinge hat, welche ihm durch sein Leben, durch seine Erkenntnis, durch seine Sozialisation und Enkulturation entwickelt hat.

    Die Beobachtung in der Welt sagt mir, dass es eine Vielzahl von Gedanken über das Woher und Wohin des Menschen gibt, welche mir mehr oder weniger Radikalität geglaubt und gelebt werden. Neben den zutiefst überzeugten “Anhängern” für die universelle Richtigkeit des Islam gibt es dies natürlich bei den Christen wie bei den Juden und darüber hinaus bei einer Vielzahl von anderen Glaubensansichten auch. Ich kann als Christ geboren werden und bin davon überzeut, ich kann als ein im islamischen Kontext erzogener Mensch genauso vehement von diesem überzeugt sein usw. … .

    Nun ist es natürlich auch einsichtig das je nach Standpunkt einer anderer eben einen anderen Stand-punkt hat, womit er zu stehen meint, meint, ich bin in meinem Glauben fest verwurzelt und kann damit den Stürmen der Zeit usw. widerstehen, wie auch der andere auf seinem Standpunkt zu stehen gedenkt. Dies führt m.E. zu einem Dilemma: Jeder meint im Recht zu sein. Die nathansche Ringparabel – so wichtig und gut sie sich anhört, verschiebt die Entscheidung auf einen zukünftigen Richter. Vielleicht wäre der kategorische Imperativ – kurz: was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu – in einer Jetztzeit ein gangbarer Weg, um ein Miteinander zu ermöglichen. Wir alle – egal welcher Glaubensauffassung wir folgen – leben auf einer Erde. Ein Appell zum Schluß: Mögen wir die Weisheit und die Kraft bekommen, dem anderen zuzuhören und einander die Hand in Frieden reichen.

  • Mohammad 28. Januar 2011 at 20:41

    @Michael

    Ich bin so froh über die Worte von Prophet Jesus (Friede sei mit ihm). Mäßige Worte welche du gepredigt
    hast. möge es Allah auch gefallen.Gott beschütze uns vor falche Religionen”jeder Art”!

  • Semiz 4. Februar 2011 at 00:32

    hallo, sie machen hier echt gute arbeit.

  • hajo 24. September 2011 at 05:04

    Religion ist ein Märchen für Erwachsene. Es gibt keinen Gott. Liebe ist der Schlüssel zum Glück.

  • Anonymous 29. Oktober 2011 at 22:06

    wenn es kein gott gibts dann würde es dich auch nicht geben an deiner stelle würde ich erstmal denken dann schreiben.
    bist du mit deinem leben zufrieden ?
    fühlst du dich wohl?
    ich glaube ein mensch der an gott glaubt ist glücklicher als einer der nicht an gott glaubt geh einen muslim fragen ob er glücklich ist
    oder nicht ?
    ich bin schon seit ich geboren bin muslime und bin sehr stolz ich hatte viele probleme habe sie aber mit gottes hilfe sehr gut überstanden bis jetzt hat gott alles für mich gemacht was ich mir immer gewünscht hatte ich bin sehr zufrieden mit meinen leben.
    Auch wenn man sich von ausen glücklich zeigt ist man es nicht oder es hällt nicht lange

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