Das Ritualgebet

Das Ritualgebet (salah) gehört zu den besten Handlungen der Gottesverehrung. Es die erste und bedeutsamste Handlungspflicht unter den Zweigen der Religion (furu-ud-din). Wenn es von Allah (swt) akzeptiert wird, werden auch alle anderen guten Taten des Betenden akzeptiert. Wenn es von Allah (swt) nicht akzeptiert wird, werden auch alle anderen guten Taten nicht akzeptiert.

Imam Baqir (as) sagte: „Das erste womit mit dem Knecht Allahs am Tage der Abrechnung abgerechnet wird, ist sein Gebet; wenn es angenommen wird, dann wird der Rest (gute Taten) auch angenommen“.

Der Prophet (saw) hat gesagt: „Passt auf die Gebete auf, denn am Tage der Auferstehung wird Allah, der Erhabene, den Knecht als erstes nach seinem Gebet befragen. Wenn jemand sie (Gebete) vollständig vorweisen kann, wird er von den Leuten des Heils (Rettung) sein, ansonsten wird er in das Feuer geworfen.“

Wer realisiert hat, woher die Segnungen kommen, hat ein Bedürfnis sich zu bedanken. Durch das Gebet wird uns dazu die Möglichkeit gegeben. Mithilfe der Gebete können wir unsere Seele reinigen, denn das Gebet ist eines der wichtigsten Handlungen, welche bei inneren Konflikten der Seele und beim Unterlassen der Sünden hilft. Die Andacht unseres Herrn beruhigt unsere Seele und lässt uns wieder die Balance zwischen Hoffnung und Gottesfurcht finden. Wer sich die Worte beim Gebet bewusst macht, fürchtet sich vor der Strafe Allahs und strebt nach dem Erlaubten.

„Wahrlich, das Gebet hält ab von Schändlichkeiten und Unrecht; und an Allah denken ist gewiss die höchste (Tugend). Und Allah weiß, was ihr tut. (29:45)“

Imam Sadiq (as) sagte: „Wenn da ein Fluss vor eurer Haustür wäre, und ihr euch fünfmal am Tag darin waschen würdet, bliebe da noch irgendein Schmutz an eurem Körper? Wahrlich, das Gleichnis des Gebets ist wie dieser Fluss. Eine Person, die ihre fünf rituellen Gebete verrichtet, reinigt sich dadurch von jeder Sünde, außer den (Sünden) welche ihn von seinem Glauben fernhalten.“

Es sollte für jeden praktizierenden Muslim selbstverständlich sein, seine täglichen Gebete zu verrichten. Die nächste Stufe wäre, dass man die Gebete zur richtigen Zeit verrichtet. In zahlreichen Überlieferungen wird uns empfohlen, unsere täglichen Gebete pünktlich zu verrichten. Dadurch sollen wir Disziplin erlangen und den Wert der Zeit schätzen lernen. Das gilt vor allem für das Morgengebet, wofür man extra seinen Schlaf unterbrechen muss. Durch diese Handlung (amal) können wir unsere Entschlusskraft stärken und werden nicht zum Gefangenen unserer Launen.

In den letzten Augenblicken seines Lebens rief Imam Sadiq (as) seine Verwandten und Gefährten zusammen und sprach: „Wahrlich, unsere Fürsprache wird niemals denjenigen erreichen, der seine Gebete leicht nimmt (nicht ernst nimmt).“

Freie Übersetzung von Hessam Kordian

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  • Mohammad 13. Mai 2010 at 21:00

    Mein Lieber Bruder Hessam. Ich bin davon überzeugt, dass man nur durch die Einhaltung der Fundamente des Islams die verbreitete Ungerechtigkeit auf dieser Welt beseitigen kann. Deshalb lehne ich auch Reformen am Islam ab. Imam Khomeini (ra) sagte: “Haltet Aschura lebendig.” Das sage ich auch und dazu gehört auch “Das Ritualgebet”. Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg. Mohammad.

  • Anonym 1. August 2011 at 16:15

    salamu3lekum liebe schwester & brüder ichbin 21 jahre und heute haben wir ramadan ich habe sehr viel gesündigt in meinem leben und damals hab ich gebetet und habe dann aufgehört seitdem ich net mehr bete hat sich in mein leben sehr viel geändert es ist net mehr so wie damals ich fühle mich allein gelassen und wo ich gebetet hab da hatte ichdas gefühl und des war auch so allah stand mir sehr sehr nah und er hat mir zugehört wenn ich um hilfe bat half er mir und allah hat mich bis heute nicht auf gegeben und ich habe noch eine sehr sehr sehr große chance wieder neu anzufangen und das ist dieser monat wo ich beten kann und fasten kann und inshaallah verzeiht mir allah für die sünden die ich getan habe

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