Es gibt zwei Prinzipien im Islam, nämlich “das Prinzip, Macht zu haben” und “das Prinzip, Macht zu gebrauchen”. Das erste impliziert, dass die Muslime Macht haben müssen, um Feinde abzuwehren und deren Angriffe zu vereiteln und sie nicht unvernünftigerweise anzugreifen. Der Heilige Quran sagt diesbezüglich:
Und rüstet gegen sie auf, soviel ihr an Streitmacht und Schlachtrossen aufbieten könnt, damit ihr Allahs Feind und euren Feind – und Andere außer ihnen, die ihr nicht kennt abschreckt; Allah kennt sie. Und was ihr auch für Allahs Sache aufwendet, es wird euch voll zurückgezahlt werden, und es soll euch kein Unrecht geschehen. Und falls sie zum Frieden geneigt sind, dann sei ihm geneigt und vertraue auf Allah. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allwissende. (8:60-61)
In Schrecken zu versetzten (turhibun) impliziert hier die Macht, dass die Feinde aufhören, muslimische Länder anzugreifen. Dies ist ein absolutes Prinzip, kein relatives, an das man denken sollte und das man jederzeit befolgen sollte, solange es Feinde gibt. Das andere Prinzip, “das Prinzip, Macht zu gebrauchen”, differiert vom ersteren. Ja, der Islam hält es für relativ gestattet und der Heilige Prophet wendet es auf der gleichen Basis bei spezifischen Angelegenheiten an: bleibt nichts anderes übrig, um den Feind zurückzuschlagen, so muss zu Gewalt und Kraft gegriffen werden (Verteidigungsfall). >>> Weiterlesen >>>







