Der internationale Qudstag – Solidarität mit den Unterdrückten

Der schreckliche Alltag in Palästina
Der Qudstag findet am 12. September in der Hauptstadt Berlin statt. Beginn ist um 13:30 auf dem Adenauerplatz. Von dort zieht der Demonstrationszug über den Kurfürstendamm bis zum Wittenbergplatz. Die Schlusskundgebung ist für 16:00 Uhr geplant. Weitere Informationen findet ihr hier: www.qudstag.de
Der internationale Qudstag wurde vom verstorben Imam Khomeini (r.) ins Leben gerufen und ist ein Tag des Protests gegen die Besatzung der heiligen Stadt Jerusalem bzw. gegen die israelische Besatzungsmacht auf palästinensischem Boden. Seit Jahrzehnten wird das palästinensische Volk misshandelt und gequält. Durch geschickte Medienpolitik werden die Verbrechen des zionistischen Regimes verschleiert und Israel in die Opferrolle gerückt. Das zionistische Regime legitimiert seine kriegerischen Feldzüge gegen Muslime in der Region unter dem Vorwand der eigenen „Sicherheit“.
Unter dem Deckmantel der „Sicherheitspolitik“ …
… werden Palästinenser an Checkpoints misshandelt, entwürdigt und schikaniert.
… werden Libanesen durch Phosphorbomben verbrannt.
… werden arabische Gebiete annektiert.
… werden luxuriöse Villen für ausländische Siedler gebaut.
… werden die Bewohner von Gaza im größten Freiluftgefängnis der Welt eingesperrt.
… werden Unschuldige tagtäglich verhaftet, geschlagen und gefoltert.
Obwohl die Sicherheit der muslimischen Völker in der ganzen Region durch offene und verdeckte Kriegshandlungen, terroristischen Angriffen und Umsturzplänen bedroht war und obwohl die zahlreichen UN-Resolutionen die Errichtung von sicheren Grenzen für alle Staaten in der Region verlangen, steht bis heute nur Israels Sicherheit im Zentrum.
Die USA und die EU sind an einem gerechten Frieden nicht interessiert. Sie haben sich mit dem zionistischen Regime verbündet, um ihre gemeinsamen Interessen und ihren Einflussbereich weiter zu vergrößern. Dafür sind sie bereit die Augen vor den Menschenrechtsverletzungen und der unterdrückerischen Politik Israels zu verschließen. Die verbündeten Unterdrückerstaaten möchten ihre Willen überall durchsetzen. Sie möchten, dass global nur ein Recht gilt und das ist ihr eigenes Recht: Das Recht der Stärkeren.
Sobald muslimische Gruppen oder Regierungen zur Einheit aufrufen und sich den Interessen der Großmächte widersetzen, werden sie mit aller Kraft bekämpft. Die Muslime werden entmündigt, indem man für sie Marionettenregierungen installiert, die die einheimische Bevölkerung unterdrücken und eine starke muslimische Einheit verhindern. Das Ergebnis sind terroristische Bewegungen, die in allererster Linie das Leben der Muslime im Nahen Osten bedrohen.
Imam Khomeini (r.) sagte treffend: „Das Dilemma der islamischen Regierungen und Länder fußt in der Einmischung des Auslands in deren interne Angelegenheiten.“ Und er sagte auch: „Das Problem des Islam sind die pseudo-islamischen Regierungen, nicht die Völker.“
Die Islamische Republik Iran leistet seit der Islamischen Revolution 1979 seinen Beitrag zum Frieden in der Region. Der Qudstag wurde ins Leben gerufen, um Muslime und Nichtmuslime Hand in Hand für Gerechtigkeit und Frieden demonstrieren zu lassen. Der verstorbene Imam Khomeini (r.) bezeugt die Verantwortlichkeit alle Muslime, sich gegen Unterdrückung zu erheben und gemeinsam mit allen Unterdrückten dieser Erde die unterdrückerischen Großmächte zu bekämpfen. Deshalb sagt er: „Der Qudstag ist der Tag des Aufstandes alle Unterdrückten gegen ihre Unterdrücker.“ Er sagte auch: „Wir glauben an die Zusammengehörigkeit aller Muslime und sehen es als unsere Aufgabe an, alle Muslime gegen die Unterdrückung zu verteidigen.“
Der Qudstag soll also nicht nur an das schreckliche Leiden der Palästinenser erinnern, sondern auch an das Schicksal aller Unterdrückten (al-mustazafin) auf dieser Welt. An den weltweiten Kundgebungen beteiligen sich jedes Jahr Millionen Menschen. Nach den Rechtsurteilen des aktuellen Wali al-Faqihs Imam Khamenei (h.) sind alle überzeugten Muslime dazu aufgerufen an den Qudstag teilzunehmen.
Zitate von Imam Khomeini (ra) über den Qudstag
Wir stehen auf der Seite der Unterdrückten. In welchem Teil der Welt sie auch sein mögen …, wie stehen an ihrer Seite. Die Palästinenser werden unterdrückt durch Israelis, darum stehen wir auf der Seite der Unterdrückten Palästinas.
Der Qudstag ist ein Tag von internationaler Bedeutung. Es ist kein Tag, der allein Quds betrifft, er ist vielmehr ein Tag der Unterdrückten (al-mustazafin) gegen die Unterdrücker (al-mustakbirin).
Es ist die Pflicht aller freiheitsliebenden Menschen der Welt, einheitlich neben den islamischen Nationen die unmenschlichen Aggressionen Israels zu verurteilen. Es ist die Pflicht der ehrwürdigen geistlichen Prediger, in den Moscheen, aber auch in den religiösen Kreisen, die Menschen über die strafbaren Taten Israels in Kenntnis zu setzen.
Wir fürchten uns vor den Gewaltmächten in keinster Weise. Und wenngleich wir alle diese todbringenden, elendigen Waffen über die sie verfügen, nicht besitzen, so gibt uns unser Glaube die Kraft, uns nicht verängstigen und schrecken zu lassen.
Die Muslime der Welt haben den Qudstag als Tag aller Muslime, aller Entrechtete dieser Welt zu verstehen.
Das Problem Quds ist kein individuelles. Es betrifft kein spezielles Land und auch nicht nur die Muslime unserer Zeit. Es ist vielmehr eine Tragödie, die alle, die sich zu dem einen Gott bekennen angeht. Alle an Gott Glaubenden dieser, kommender und vergangener Zeiten.
Das was diese Gewaltmächte erreichen wollen ist einzig und allein Macht! Macht, mittels der sie alles und jeden, der sich ihnen in den Weg stellt, zertreten können.
Man kann wohl sagen, dass der größte Verlust, den uns die Großmächte zufügten, im Persönlichkeits- bzw. Identitätsverlust zu sehen ist.
Den Hieb, den Iran den Gewaltmächten versetze, haben diese bis dahin niemals hinnehmen müssen.
Unser „Vergehen“ ist, dass wir mit Amerika nicht einverstanden sind.















Gaza (IRIB) – Der für die Wasserversorgung im Gazastreifen verantwortliche Leiter hat vor einer Trinkwasserknappheit in dieser Region gewarnt. Ahmad Abu Rabi sagte im Gespräch mit Al Alam: “Die in dieser Region ansässigen Palästinenser leiden wegen der Entwendung der unterirdischen Wasserressourcen durch das zionistische Regime unter einer großen Trinkwasserknappheit.” Er weiter: “Durch Schließung der Kläranlagen wegen Fortdauer der Gazablockade seitens des zionistischen Regimes ist das Grundwasser der Region verschmutzt worden.”
Ein Video zum Qudstag: http://www.muslim-firmen.de/muslim-tv/filme_2009/Quds-Tag2009.htm
Algier/New York (Press TV) – Medien berichten über die Festnahme einer israelischen Organ-Schmugglerbande, die in Amerika mit Organen algerischer Kinder handelte. Wie Press TV berichtete, sagte der Leiter des Nationalen Komitees für die Entwicklung der medizinischen Forschung Algeriens, Dr. Mostafa Khayati, dass die New Yorker Polizei Mitglieder einer Organ-Schmugglerbande, die mit Organen algerischer Kinder handelten, festgenommen habe.
Khayati erläuterte, dass diese Festnahme erfolgte, nachdem Interpol festgestellt hatte, das Kinder aus dem Westen Algeriens entführt und nach Marokko gebracht worden sind, wo ihnen die Organe für den Organhandel entnommen, und diese dann zu einem Preis von 20 bis 100 000 Dollar an Kunden in den USA und Israel verkauft wurden.
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Erwähnenswert ist, dass diese Bande von Rabbiner Levi Rosenbaum angeführt wurde, der selber vor kurzem im US-Bundesstaat New Jersey unter Verdacht des Organhandels verhaftet wurde. Nach der Festnahme Rosenbaums wurden bei einer Großrazzia in diesem Bundesstaat weitere 44 Personen, darunter mehrere Rabbiner und Bürgermeister, der Geldwäsche und des Organhandels verdächtigt und festgenommen.
Die israelische Menschenrechtsgruppe B’Tselem gab bekannt, dass 60 Prozent der Kriegsopfer des israelischen Angriffs auf den Gazastreifen 2006 Zivilisten waren.
http://www.btselem.org/English/
Es ist schon erstaunlich, daß Agenten des Iran in Deutschland Websites mit Moslempropaganda betreiben dürfen. Du kommst aus Hannover, ich auch. Ich werde Dich und Deine “Publikationen” im Auge behalten.
@Gert
Viel erstaunlicher ist Ihre Ablehnung von Gerechtigkeit und Frieden. Die Verbrechen des zionistischen Regimes als “Moslempropaganda” zu bezeichnen ist sehr unklug.
“Antizionismus ist nicht Antisemitismus” – Linkezeitung-Interview mit Abraham Melzer.
Siehe: http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=7716&Itemid=286