Die Verspottung Prophet Mohammads

Bei einem Blick in die Geschichte des Islams sehen wir, dass der geehrte Prophet Mohammad (ص) von Anfang an dem Spott bestimmter Leute ausgesetzt war. Ihr beleidigendes Verhalten ging darauf zurück, dass sie unwissend waren und nicht logisch argumentieren konnten. Die Quraisch hegten großen Hass gegen den Propheten. Ihre Anführer versammelten sich mit anderen Gegnern des Propheten um zu überlegen, wie sie ihn verunglimpfen könnten.

Das war nicht einfach, denn Prophet Mohammad (ص) war für seinen edlen, einmaligen Charakter bekannt. Seine Feinde konnten ihn nicht der Lüge bezichtigen, denn er wurde gerade wegen seiner Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit geschätzt. Auch konnten sie nicht behaupten, dass er andere um ihr Hab und Gut betrüge, denn er war dafür bekannt, dass er niemals ein Pfand veruntreute. Noch viele Jahre nach seinem Aufruf in Mekka hatten ihm einige Wohlhabende in dieser Stadt großes Vermögen als Pfand anvertraut.

Die Feinde des Propheten versuchten auf verschiedenen Wegen, ihn schlecht zu machen. Manchmal bezeichneten sie ihn als geistesverwirrt, dann wieder schimpften sie ihn einen Schwindler oder behaupteten er sei nur ein Dichter. Abu Lahab war, obwohl Onkel des Propheten, sein verbittertster Feind. Im Basar folgte er dem Propheten wie ein dunkler Schatten. Und wenn Mohammad zu den anderen sprach, dann rief er immer dazwischen: „Mohammad lügt. Hört bloß nicht auf ihn.“ Die Götzendiener von Mekka, versuchten den Propheten Gottes durch ihren Spott zu bekämpfen. Sie machten sich über alles lustig: Darüber, dass Gott ihn ausgesandt hatte, dass er ihm Offenbarungen schickte, oder seine Mahnungen und Verheißungen.

Wenn der Gesandte Gottes die Gaben des Paradieses beschrieb verlangten die Götzendiener spöttisch: Gib uns lieber diese Gaben gleich jetzt, in diesem Leben und versprich sie nicht erst für das Jenseits. Eine andere Gruppe der Quraisch versuchten alles daranzusetzen, dass keiner den monotheistischen Aufruf Mohammads hört. (…)

Der Prophet sah sich bald von allen Seiten Drohungen, Beleidigungen und Spott ausgesetzt. Einige seiner Anhänger waren besorgt, andere redeten auf ihn ein, er solle den Götzendienern gegenüber nachgeben. Aber der Prophet des Islams zweifelte keine Sekunde lang an dem Aufruf zum Islam und der Verteidigung dieser Religion. Er führte die islamische Gemeinschaft fest entschlossen an und verhalf ihr zu ihrer Größe.

Auch nachdem der Prophet Gottes diese Welt verlassen hatte, wurde seine hervorragende Persönlichkeit von einigen geschmäht. Doch er war ein so großartiger Mensch, dass ihm alle Verunglimpfungen nichts anhaben konnten und seine himmlische Botschaft immer mehr Verbreitung fand.

Im Mittelalter haben einige fanatische Priester in Europa in ihren Schriften die Heiligkeit Mohammads mit Füßen getreten. Und später griffen auch manche Orientalisten in ihrer Geschichtsschreibung den Propheten des Islams beleidigend an. Im vergangenen Jahrhundert haben daraufhin einige westliche Medien und Regierungen aufgrund ihres Hasses und böser Absichten begonnen, sich beleidigend über die makellose Persönlichkeit des Propheten des Islams zu äußern. Die Feinde der Wahrheit ersinnen nun auch in unserer Zeit diabolische Methoden, um die Rechtmäßigkeit dieses großen Reformers der Menschheit zu leugnen. Parallel zu den Entwicklungen in der islamischen Welt und dem zunehmenden islamischen Erwachen, haben die Verleumdungen gegenüber dem Propheten des Islams neue Formen angenommen. Die westlichen Medien behaupten schamlos, der Islam sei die Religion der Gewalt, sie behaupten der geehrte Prophet wäre ein Terrorist gewesen und die Muslime würden die Gewalt verherrlichen. In der Tat scheint der Westen sich dazu entschieden zu haben, die Großen des Islams, und an deren Spitze den Propheten, durch Beleidigungen zu bekämpfen. Gezielt bringen die Medien ein falsches verzerrtes Prophetenbild und spannen für diese Verleumdungen so genannte Intellektuelle und angeblich gute Dichter und Autoren ein. Ein anschauliches Beispiel für die anti-islamischen Praktiken des Westens ist das Buch „Satanische Verse”, das Salman Ruschdie schrieb. Danach haben allmählich die Unverschämtheiten und beleidigenden Maßnahmen gegenüber dem Islam immer mehr zugenommen. Der Inhalt des Buches von Salman Ruschdie entspringt seiner schmutzigen Phantasie. Da sein erlogenes Buch aber zugunsten der anti-islamischen Politik der westlichen Regierungen war, haben sie ihm unter verschiedenen Vorwänden zahlreiche Preise verliehen.

Eine dänische Zeitung veröffentlichte im Dezember 2005 zwölf Karikaturen, mit denen der Prophet des Islams verunglimpft wurde und die Presse in einigen anderen europäischen Ländern druckte diese Zeichnungen dann auch selber ab. Übrigens erhielt der Reporter der dänischen Zeitung, der offen den Propheten geschmäht hatte, die Tapferkeitsmedaille. Klugen Weltbürgern ist klar was sich hinter diesen Verunglimpfungen des Propheten des Islams verbirgt: Sie wissen, man will die zunehmende Verbreitung des Islams auf der Erde eindämmen. Die Beleidigungen des Propheten Gottes haben jedoch viele Menschen veranlasst, sich näher mit seiner Persönlichkeit zu beschäftigen. Und viele haben erkannt, dass er ein makelloser Mensch ist, den keine dummen Streiche moderner Zeitgenossen verunglimpfen können. Prophet Mohammad hat die Menschen Wissen und Ethik gelehrt. Er hat mit Weisheit und Weitsicht regiert und alle Menschen zu dem einen Gott herbeigerufen und ihnen die Rettung verheißen. Wenn wir davon ausgehen, dass die Menschen menschliche Tugend und Moral lieben, so ist der Prophet Gottes zweifellos jemand, der mit seinen großartigen Wegweisungen den Durst der Menschheit nach diesen Werten stillen kann. Es bleibt jedem überlassen, die unverletzbare Ehre großartiger Menschen wie Mohammad zu würdigen.

Anmerkung: Mit freundlicher Genehmigung der staatlichen Rundfunkgesellschaft des Iran (IRIB): http://german.irib.ir/ Veröffentlichung, Nachdruck oder Vervielfältigung dieses Artikels ist nur mit schriftlicher Erlaubnis gestattet.
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  • Muhabiter 19. November 2008 at 15:42

    Der Hass auf den Islam und die Muslime hat stark zugenommen. Man spürt regelrecht den Rechtsruck der Gesellschaft. Die Medien stacheln die friedliche Atmosphäre unnötig auf. Islambashing ist beliebt geworden. Schauen ma mal wie lange wir noch in Deutschland leben dürfen … :-X

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