Warum finanziert ein Ayatollah Irak-Reisen?

Seit dem Sturz des irakischen Diktators Saddam Hussein können die Iraker wieder ein wenig aufatmen. Trotz der Präsenz amerikanischer Truppen und den zahlreichen Terroranschlägen macht das Land kleine Fortschritte in Richtung Frieden und Stabilität. Von dieser Entwicklung profitieren vor allem die Kurden im Nordirak und die Schiiten im Süden des Landes. Beide Bevölkerungsgruppen haben in ihren Einflussgebieten an Eigenständigkeit dazu gewonnen.

Pilgertourismus aus In- und Ausland

Die Schiiten im Irak nutzen ihre Freiheit um vormals verbotene religiöse Praktiken, wie die jährlich stattfindenden Trauerprozessionen im Monat Muharram, an öffentlichen Plätzen zu praktizieren. Von der zunehmenden politischen Stabilität profitieren aber nicht nur die Iraker im Inland.

Touristen aus allen Teilen der Welt pilgern in den Irak und sorgen für einen Tourismus-Boom. Vor allem Pilger aus dem Iran, Pakistan, Libanon und den anderen arabischen Staaten sind bereit, trotz der angespannten Sicherheitslage, die heiligen Städte in Karbala und Nadschaf zu besuchen. Nicht wenige Pilger träumen schon ihr ganzes Leben lang von einer Audienz bei Imam Ali in Nadschaf oder bei Imam Husayn in Karbala.

Günstige Irak-Reisen aus Deutschland

Seit geraumer Zeit werden auch in Deutschland Reisen in den Irak angeboten. Neben den zumeist teuren Angeboten der Reisebüros gibt es neuerdings auch günstige Angebote privater Organisatoren. Diese Sonderangebote richten sich ausschließlich an junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahre. Es wird ausdrücklich betont, dass die Arbeit mit jungen Erwachsenen im Vordergrund steht.

Die Teilnehmer müssen nur ihre Flug- und Visakosten in Wert von ca. 500 – 600 € selber bezahlen. Die restlichen Kosten werden unter anderem vom Büro von Ayatollah Sayyid Muhammed Saeed Al-Hakeem übernommen. Durch dieses „Sponsoring“ spart jeder einzelne Teilnehmer viel Geld.

Irritation und offene Fragen

Viele Geschwister sind von diesem Sonderangebot irritiert und haben offene, teils sehr kritische Fragen. Warum finanziert beispielsweise das Büro von Ayatollah Sayyid Muhammed Saeed Al-Hakeem einen Teil der Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Transport dieser 10 bis 14 tägigen Reisen? Inwieweit ist es zu rechtfertigen, dass junge Touristen aus dem reichen Deutschland finanziell entlastet werden, während die Iraker vor Ort unter katastrophalen Lebensbedingungen leiden?

Es wird betont, dass die Irak-Reise sich an junge Erwachsene richtet und die Arbeit mit ihnen im Vordergrund steht. Teilnehmer berichten, dass bei den Reisen einige der besuchten Gelehrten Bemerkungen in Richtung des islamischen Systems der Wilayah im Iran und in Richtung des Wali al-Faqih geäußert haben. In diesem Zusammenhang stellt sich natürlich auch die Frage: Welche ideologischen Inhalte werden vermittelt? Man sollte keine Vermutungen in den Raum stellen, aber die Fragen haben ihre Berechtigung und sollten vor einer solchen Irak-Reise geklärt werden.

Aufregung bei 25 € – Schweigen bei mehr als 1000 €

Das MM-Team wurde kritisiert aufgrund des angeblich zu hohen Eintrittsgeldes in Höhe von 25 € für die dreitägige Veranstaltung in Hamburg Anfang Mai. Die Vorwürfe reichten von Intransparenz bis Habgier. Es ist verwunderlich, warum einige dieser Leute sich bei der Irak-Reise zurückhaltend und voller Nachsicht äußern.

Wegen 25 € wurden Vorwürfe erhoben gegenüber Bruder Y., aber man hat nichts einzuwenden, wenn Gelehrte aus dem Irak und das Büro von Ayatollah Sayyid Muhammed Saeed Al-Hakeem eine Reise mit mehreren tausend Euro sponsern, obwohl das Leid und Elend der irakischen Bevölkerung unübersehbar ist und es den Irakern an allem fehlt. Auch im Iran und anderen islamischen Ländern gibt es Pilgerstätten, aber noch nie habe ich davon gehört, dass diese Reisen durch soviel Geld gesponsert wurden. Wie ist das zu erklären? Warum werden Pilgertouristen aus dem reichen Deutschland gesponsert, während das irakische Volk leidet?

Statt Antworten erhält man nur Gegenfragen: „Man solle doch froh sein, dass die Reise so billig wäre. Warum wird überhaupt soviel gefragt? Ist es denn schlecht, wenn man Imam Husayn besucht?“ Als hätte jemand etwas gegen eine Pilgerreise einzuwenden. Es geht hier nicht um das Ziel, es geht nicht um Karbala, Nadschaf, Spiritualität, (…), sondern um den genutzten Weg dahin. Am Ende bleiben viele Fragen und Gedanken offen, die eigentlich allesamt geklärt werden müssen bevor man seine Koffer packt. Dazu ist das Thema einfach zu brisant.

Autor: Hessam Kordian

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  • Suspektikus 3. April 2010 at 17:51

    sehr suspekt das alles

  • Wilaya 3. April 2010 at 19:35

    Tatsächlich. Es ist doch sehr bemerkenswert, dass man solch eine Reise organisiert und dazu noch das Geld findet für sowas, obwohl man sich im Irak im Aufbau befindet. Doch trotzdem scheint man genügend Geld zu haben, um solche eine Reise für Menschen aus Europa zu finanzieren.
    Man hat wie du es sagst, nichts gegen Ziayara. Doch was bei der letzten Reise, die übrigens in diesem Jahr im Februar stattfand, vielmehr als nur Ziayara gemacht.
    Hierbei wurden Aussagen gegen Wali al-Faqih geäußert, wenn auch nicht direkt. Denn wer direkt was dagegen sagt, wird sich angreifbar machen. Stattdessen nur beschwichtigende Argumente.
    Wer an einer solchen Reise teilnimmt muss sich wohl drei mal überlegen, ob er tatsächlich mit Geldern aus dem Irak eine Reise bestreiten will
    Denn es gilt eine Weisheit, welches jemand schon geäußert hat in Bezug auf diese Thematik:
    Wessen Brot man isst, dessen Lied singt man auch. und:
    Wer Geld gibt, der erwartet auch was.

  • Atufa 3. April 2010 at 20:39

    assalamu aleikum
    Ich finde es unmöglich. Wenn ich nur daran denke dass Freunde und Verwandte im Irak unter den schlimmsten Bedingungen leben. Viele haben ihre Männer oder Söhne verloren. Krankheit und Leid hat die Oberhand. Man sammelt Kleider und Spenden für viele Waisen und alles ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Und nun höre ich von dieser Reise die für die “armen” deutschen Muslime organisiert wird damit es sich auch Jeder von ihnen leisten kann einmal Ziyara gemacht zu haben. Und ich denke mir dabei, bleib doch Daheim! Bleib Daheim und spende dein Geld an die kleinen Waisen oder armen Familien die nicht einmal das Essen für morgen haben, sie werden sehr gerne an deiner statt Ziyara machen und inschallah wird Allah es für dich annehmen.
    Wie kann man so grausam sein und eine Reise antreten dessen Gelder so verschwendet werden? Wie kann es sein dass dies keine Sünde ist?
    Wie kann ich so egoistisch sein und an erster Stelle an mein Glück denken? Ich möchte Ziyara machen egal um welchen Preis? Wo bleibt da das Gewissen? Hörst du und siehst du vor lauter Freude und Glück nicht das Unglück und Leid der irakischen Bevöllkerung?

    Ich finde man sollte sich schämen und nicht groß damit angeben. Lieber mache ich unter solchen Bedingungen niemals Ziyara meiner geliebten Imame als das Ziyara mit den verschwendeten Gelder der irakischen Geschwister zu machen.

  • murtada 3. April 2010 at 22:45

    Salam alaikum liebe Geschwister,

    mich wundert auch, dass diese Leute gezielt auf Junge Leute setzen?
    Liegt es wohl daran, dass man sie leichter manipulieren kann also sie genau so beeinflusst, dass sie gegen Wali al-Faqih sind???
    Mir ist auch aufgefallen das die Veranstallter immer wieder nicht direkt Antworten, wenn fragen Richtung Organisation o.ä. gefragt werden antwortet man immer drumherum, man sagt die jenigen sollen sich persönlich melden, damit man sie still halten kan,n damit es nicht an die Öffentlichkeit gelangt.

    Bruder ich hoffe dein Beitrag öffnet einigen Geschwistern das Auge, damit Sie sich wirklich gedanken machen und immer wieder sich selbst die Fragen stellen, ob es wirklich das Richtige ist.

    Wasalam

  • Iqra 4. April 2010 at 00:01

    Salam

    Wieso stellst du die Fragen nicht an die jeweiligen Zuständigen, anstatt hier die Menschen zu verwirren und Zwietracht zu stiften? Wenn dich die Antworten wirklich interessieren, dann suche sie anstatt das Internet mit sinnlosen Artikeln zu überhäufen, die nur das Ziel haben, irakische Geistliche anzugreifen und ihre Gutmütigkeit in Frage zu stellen.

    Du und alle die so denken, können sich eben nicht vorstellen, dass man sich um alles gleichermaßen kümmern kann, man vernachlässigt die Menschen im Irak nicht. Das Büro der Marjaiyya ist für die Shia auf der ganzen Welt verantwortlich. Sie helfen den Menschen im Irak und sie finanzieren Reisen für Jugendliche in den Irak und stärken ihren Glauben und noch vieles mehr. Die Jugendlichen hier sind an der Grenze des Abgrundes. Anstatt zuzusehen, wie die meisten Jugendlichen ihre Zeit mit Nichtigkeiten vergeuden, finanzieren die Geistlichen eine Reise und bringen ihnen die Religion bei, und das für einen Preis den sich jeder Schüler oder Student leisten kann.

    Aber solch eine Karama (Gutmütigkeit) kennst du scheinbar nicht. Ich frage mich nur, was du gesagt hättest, als Imam Hassan (as) seinem Feind ein Pferd schenkte, weil dieser Gefallen an ihm hatte. Hättest du Imam Hassan auch angezweifelt und ihm unterstellt, er wäre mit den Feinden des Islams? Jedenfalls wäre sowas zu erwarten.

    Wie viel Paranoia muss man heutzutage haben, um tatsächlich zu glauben, Irakische Gelehrte würden Reisen finanzieren, um die Jugend gegen Wilayatul Faqih zu hetzen. Wie viele kaputte Gedanken muss man da schon im Kopf haben? Schreib doch mal darüber einen Artikel, anstatt Fitna und Zwietracht zu stiften. Schade, dass ausgerechnet ein Shiite solch einen schwachsinnigen Text verfasst.

    Wassalam

  • Salman Ali 4. April 2010 at 00:17

    Salam,
    erstens, jeder Marja’ macht seine Arbeit. Jeder Marja’ hat seine Meinung und sieht eine Arbeit als wichtig an. Wir können nicht dem Marja’ sagen er solle nicht hierfür sondern dafür Geld ausgeben. Ayatullah Hakim denkt an erster Linie an Tabligh. Der Staat Irak hat eine Regierung, die Regierung baut den Irak auf und ist verpflichtet den Hunger der irakischen Bevölkerung zu stillen. Ayatullah Hakim sieht die Wichtigkeit in dieser Arbeit. Die europäische Jugend muss Spiritualität erfahren und kosten. Es ist eine wichtige Tabligh-Arbeit sie mit den Gelehrten bekannt zu machen, ihnen die Mausoleen zu zeigen. Dies stärkt den Iman der Jugendlichen und dadurch den Islam in Europa. Jugendliche müssen natürlich bevorzugt werden, sie sind die Zukunft des Islam. Heute auch in Deutschland wird für die Jugend gearbeitet, nicht für Ältere. Zweitens, die Kosten sind minimal die entstehen. Ayatullah Hakim ist Gastgeber, sicherlich haben sie Plätze für die Unterkunft im Irak. Da die Tickets jeder selbst bezahlen muss, entstehen im Irak dann sehr geringe Kosten. Außerdem gibt es sehr viele Spender. Das dazu. Was mich aber bedrückt ist diese Unterstellung. Die Jugendlichen begegnen verschiedenen Gelehrten und unterstellen einigen gegen Wilayatul Faqih zu sein. Die Sache ist nur die, dass im Irak das System der Wilayah nicht läuft. Es ist mein Recht es höchst zu bezweifeln das ein Mann wie Ayatullah Hakim den Jugendlichen indirekt von Wilayatul Faqih abrät. Wir wissen nicht welcher Gelehrter was gesagt haben soll, wir wissen nicht einmal ob irgendein Gelehrter so etwas gesagt hat. Dazu kommt die Aussage es sei indirekt, vielleicht hat man zu viel in das Gesagte reininterpretiert? Wir sehen, das was hier gesagt wird dient lediglich der Fitna und sonst nichts. Besonders Kommentare wie: ” mich wundert auch, dass diese Leute gezielt auf Junge Leute setzen?
    Liegt es wohl daran, dass man sie leichter manipulieren kann also sie genau so beeinflusst, dass sie gegen Wali al-Faqih sind???”
    sind erschütternd, unverschämt und eine Verleumdung. Ich bitte alle einen Gang zurück zu schalten und bei den Tatsachen zu bleiben.

  • Fatima 4. April 2010 at 10:54

    Assalamu alaikum

    ich stimme euch allen zu. So gerne ich dorthin mal Ziyarat machen möchte, aber doch lieber mit meinem eigenen Geld und nicht mit dem, das im Irak selber sinnvoller verwendet werden könnte. Wer da unbedingt hin will, kann sich das ja ansparen, wenn einem etwas wichtig ist, ist man auch bereit, dafür Opfer zu bringen, Punkt! Dann schätzt man es auch mehr.

    wa salam

  • Solh 4. April 2010 at 13:30

    Salam alleikum,

    @Iqra

    -”Das Büro der Marjaiyya ist für die Shia auf der ganzen Welt verantwortlich. Sie helfen den Menschen im Irak und sie finanzieren Reisen für Jugendliche in den Irak und stärken ihren Glauben und noch vieles mehr. Die Jugendlichen hier sind an der Grenze des Abgrundes.”-

    Das die muslimischen Jugendlichen in Deutschland am an der Grenze zum Abgrund befinden entbehrt jeglicher Realität. Es ist eher umgekehrt, Muslime in Deutschland sind sehr aktiv und könnten in vielen Bereichen sogar Vorbilder für Muslime in islamischen Ländern sein.

    Was den restlichen Beitrag angeht, ist es schade, dass der Bruder der den Artikel geschrieben hat, persönlich angegriffen wird, anstatt seinen Fragen sachlich zu begegnen. Denn die kritische Ausseinandersetzung mit dieser Angelegenheit ist durchaus notwendig und wird nicht durch Ablenkung und Abwiegelung geklärt.

    Salam!

  • Hessam 4. April 2010 at 13:35

    As-salamu alaikum wr wb,

    @Iqra

    Du hast geschrieben: “Die Jugendlichen hier sind an der Grenze des Abgrundes. Anstatt zuzusehen, wie die meisten Jugendlichen ihre Zeit mit Nichtigkeiten vergeuden, finanzieren die Geistlichen eine Reise und bringen ihnen die Religion bei, und das für einen Preis den sich jeder Schüler oder Student leisten kann.”

    Seit wann ist der Irak, mit all seinen Problemen, verantwortlich für die Glaubensstärke deutscher Studenten? Gibt es im Irak keine anderen Probleme? Ich glaube wir reden von zwei verschiedenen Ländern. Der Irak liegt in Schutt und Asche. Der Irak ist keine Industrienation.

    Jedes muslimische Land dieser Welt hat genügend Probleme mit seiner eigenen Jugend. Im Irak gibt es wie überall auf der Welt genügend junge Menschen, die ihre Religion nicht kennen. Anstatt Gelder ins Ausland zu transferieren, sollte man in die Bildung der einheimischen Bevölkerung investieren.

    Wo kämen wir denn hin, wenn morgen auch noch Gelehrte aus Afghanistan, Somalia und Sudan Pilgerreisen finanzieren? Ein Student in Deutschland braucht keine Finanzspritze. Durch dieses Sponsoring wird den Irakern nicht geholfen, sondern jeder Student belastet zusätzlich die lokale irakische Wirtschaft. Es wird Zeit, dass wir uns darüber ernsthafte Gedanken machen. Wir leben hier und sollten unsere Veranstaltungen selbstständig finanzieren.

    PS: Ich bitte dich bei deinen nächsten Beiträgen auf deine Wortwahl zu achten. Beleidigende Aussagen werden beim nächsten Mal editiert.

  • Nadi 4. April 2010 at 16:24

    Dem Autor sei dank für diesen wichtigen Beitrag!

    Nicht nur mir und einigen anderen Geschwister war dies aufgefallen, sondern ebenso auch die Tatsache das aus Nadjaf offenbar fatale Signale an die Ummah ergehen. Soll Nadjaf zum anti Welaya Zentrum umfunktioniert werden? (…) Obwohl mir sicher, das seine verehrte Eminenz Seyyed Sistani, mit solchen Meinungsumwandlungen nicht zufrieden wäre, würde er im vollen Umfang davon erfahren, kommt ebenso erstaunlich viel Kritik aus dem Sistani(anhänger)lager zu Welaya.
    Verstärkt nehme ich aber auch Aktivitäten im deutschsprachigen Raum wahr, die darauf hinzielen, die Rechtsschule, also das Taqlid, unerfahrender zumeist hier geborener Jugendlicher zugunsten der wehrten Sistanirechtsschule zu beeinflussen.
    Kommt man mit den irakischen Vetretern über Welaya oder Führer ins Gespräch wird schnell klar, das das Welayate Faqih nicht ihre volle Unterstützung erhält!
    Ich befürchte nur, das unsere irakischen Geschwister in die alten Reflexe der Generation zurückfallen, die schon damals das Welaya zur Zeit Imam Khomeinis(ra) nicht unterstützen wollten oder konnten. In Zeiten der Krise und der Bedrohung durch den Taghut, können Diskussionen über Rechtmässigkeit des Wely Faqih, böse Folgen haben. Der Autor dieses Beitrages muss am Ball bleiben und sich jetzt nicht verleiten lassen, die Hinterfragung zu stoppen, nur weil manche “Ghiba” schreien, wer das Welaya antastet, muss öffentlich zur Ordnung gerufen werden – der EINHEIT zu Liebe!

    Beitrag editiert

  • Ali Imran 4. April 2010 at 17:33

    Salam geschwister im Islam,

    Schade das nun solche Vorwürfe gegen unsere Gelehrten ausgeübt werden und sogar Name genannt werden. Ich bin Iraker und ich kenne mein Land sehr gut. Meine Halbe Familie lebt auch dort.Ersten geht ihr diese Sache viel zu Emotional an ohne Islamische Hintergrundwissen anscheinend. Wissen steht im Islam über die Lage einer Person bezüglich der Finanzen oder des Lebens. Armut ist sogar ein Test von Allah und es gibt viele Überlieferung die Besagen das Armut die Herzen der Gläubigen reinigt, überliefert von unseren Imamen. Dazu gibt es wirklich unendlich an Überlieferungen, wenn mir zeit bleibt werde ich einige übersetzen um meinen Standpunkt zu festigen. Dies heisst nun nicht das man jene die unter Armut leben einfach vernachlässigen sollte, natürlich muss man ihnen helfen was auch die meisten Gelehrten im Irak tun. Nur was hier villeicht einige nicht wissen ist, das wenn man Spendet, es nicht nach außen tragen soll und damit in Prahlerei verfallen soll. Wenn er darüber keine Kunde habt das die Gelehrten im Irak genug für die Bevölkerung tun, so wisset das Allah Kundig ist über allen dingen.

    Der Zweite Punkt ist, das dies hier alles zu einseitig veranschaulicht wird, in diesem Beitrag lesen wir nichts über die Schulen, die Krankenhäuser, die Hilfsgüter die von Gelehrten wie Sayyid Ali al Husseini al Sistani oder den Hakeems finanziert werden für die Bevölkerung, gewiss wurden sogar vieler diese öffentlichen Gebäude allein mit den Geldern der Gelehrten bezahlt und gebaut!

    Punkt Nr. 3, diese billigen Reise angebote dienen dazu das die Jugend wieder gefallen am Islam findet, auch gefallen an der Hawza al Ilmiya in Irak die ohnehin zu früheren Zeiten die Hochburg für das Shiitischen Wissen war und nun wieder fast in ihrem alten Glanze erblüht. Anstatt die Gelehrten zu kritisieren solltet man seine Eifersucht über den Lohn den die Gelehrten für diese Tat erhalten werden das sie Leute Einladen zu billigeren Bezügen, bekunden. Dazu müsstet ihr euch mal aus islamischer Sicht darüber kundig machen was für ein lohn jenen erwartet der jemanden eine Reise nach Mekka oder eine Reise zum Grab des Propheten oder den Restlichen Imamen ermöglichst. Durch solche beispiele sollte wir auch unsere Gelehrten Loben was sie aus ihrem Khums machen das sie von ihren Anhängern erhalten, viele nicht mehr Taqlid shiiten meinen ja die Gelehrten behalten das geld für sich, schmücken sich mit hab und Gut etc…

    Bezüglich den Vorwürfen des Wilayatul Faqih und das die Gelehrten im Irak darüber kritische Äußerungen tätigen. Erstmals ist es im Islam nicht erlaubt nach dem “ich hab gehört” Prinzip seine Meinung zu festigen und sie zu verbreiten.
    Desweiteren muss gesagt werden das die Meisten Gelehrten im Irak und nicht nur im Irak sondern auch im Iran kritisch sind gegen das heutige Wilayatul Faqih welches im Iran ausgeübt wird. Sie sind nicht kritisch wegen der Führungsperson oder aus Eifersucht das sie soetwas nicht in ihrem lande durchsetzen können, sondern weil sie es aus ihren eigenen Wissensstudien herausleiten.

    Generell akzeptiert jeder Gelehrte das Wilayatul Faqih an sich. Nur gibt sich der Mehrheit der Gelehrten dafür aus das nur das Beschränkte Wilayatul Faqih zur heutigen Zeit herschen darf (wie zb. Sayyid al Sistani, die Hakeems,Ayatullah Ruhani,Sayyid al Khui usw..), und eine Minderheit wie Sayyid al Khamenei, Sayyid Khumeini usw. gibt sich dafür aus das ein Volkommendes Wilayatul Faqih herschen darf. Wenn die gelehrten aus dem Irak das volkommende Wilayatul Faqih kritisieren dann allein aus Ihren Studien und Ihrem wissen und nicht wegen etwas anderem. Wenn euch soetwas neu ist dann solltet ihr mal mehr die Bücher unserer Gelehrten lesen denn das Thema wilayatul faqih wird dort oft angesprochen, anstatt ohne hintergrund wissen zu argumentieren, inshallah. Die Meinungsverschiedenheiten der Gelehrten sind zu vergleichen mit einem Blumenfeld mit derart verschiedenen Blumen so dass viele Blicke der Menschen sich in die Blumen Ihres Geschmackes verfangen.

    Viele Gelehrten haben meinungsverschiedenheiten was jedoch nicht heisst das sie den Offen Krieg gegen sich predigen, vielmehr besuchen sie sich sogar oft. Nimmt das Beispiel zwischen Sayyid al Sistani und Sayyid Mohamad Baqir al Sadr, sie hatten meinungsdifferenzen bezüglich des Konzeptes der Islamischen Führung in unseren Heutigen Welt, dies kann man sogar aus der biographie von sayyid al sistani auf seiner Seite Sistani.org entnehmen, wer kein arabisch kann sollte sie sich dort in englisch durchlesen. Doch trotzdem standen sie sich na,besuchten sich sogar, es existieren viele bilder diesbezüglich.

  • yamusaibnrida 4. April 2010 at 20:33

    Ist doch echt nicht so schwer zu verstehn. Wer Bruder Hassanen kennt, weiss wie er tickt und wer die Hakeems kennt, weiss auch wie die ticken. Die sind alle nicht so gut zu sprechen auf Iran und Wilayah. Auch Schwester Amira und einige andere denken so. Warum sollte es im Irak anders sein? Das ist ihr Projekt und dort vermitteln sie eben ihre Ansichten. Muss jeder für sich selber entscheiden ob diese Reise das richtige ist. Für mich wäre das nichts weil das ganze Projekt nicht neutral ist.

  • Ahmad 4. April 2010 at 21:23

    @ Ali Imran
    Du widersprichst dir. Du schreibst man soll nichts vom Hören Sagen erzählen, aber gleichzeitig behauptest du dass die meisten Gelehrten im Iran gegen das System des Wilayatul Faghih sind. Wie heißt es doch so schön, wenn man mit einem Finger auf Jemandem zeigt, zeigen 4 Finger auf einen selbst.

  • Ali Imran 5. April 2010 at 00:16

    @ Ahmad

    Ich kann dir die bücher gerne auf arabisch schicken, das ist keine hören und sagen geschichte melde dich bei mir.
    Außerden sagte ich nicht das sie gegen das wilayatul faqih sind, vielmehr sagte ich das die meisten gelehrten für heute nur das beschränkte wilayatul faqih akzeptieren während eine minderheit das volkommene wilayatul faqih akzeptiert, dies zwei verschiedenen ansichten teilen die Gelehrten in Frieden und haben kein hass gegeneinander so wie es die Anhänger gerne Hätten.

  • Hassanen 5. April 2010 at 00:49

    yamusaibnrida

    Salam und wie ticke ich kannst du mir das sagen bitte. Ich finde das unverschämt, wieso nennst nicht gleich mein komplleten Namen und meine adresse für alle fälle.

  • Iqra 5. April 2010 at 01:38

    Salam Alaikoum,

    es kann echt nicht wahr sein, dass manche immer noch davon reden, dass die Jugendreisen der Gelehrten von Najaf eine “Umerziehungsreise” darstellt. (…) Wilayatul Faqih scheint für manche eine Wurzel der Religion geworden zu sein, ohne die man kein Muslim mehr ist. Vllt verwechseln manche die Wilaya der fehlerlosen Imame mit der Wilaya eines fehlbaren Menschen. Dieser Artikel stiftet nur Verwirrung unter den Geschwistern. (…)

    Beitrag editiert

  • Amira 5. April 2010 at 02:05

    Assalamu alaykum
    Also meine lieben Geschwister, zum einen möchte ich sagen, dass es vollkommen legitim ist, wenn hinterfragt wird. Daher empfinde ich den Artikel von Bruder Hessam auch durchaus als konstruktiv, denn er stellt Fragen, ohne zu spekulieren. Was nicht in Ordnung ist, sind einige der hier abgegebenen Kommentare.
    Anstatt euch direkt mit den Organisatoren in Verbindung zu setzen, zieht ihr es vor, euch unter euch auszutauschen. Ich frage euch mal: Wer von euch war mit uns dort im Februar? Wer von euch kann bezeugen, dass die Gerüchte, die verbreitet werden, der Wahrheit entsprechen?
    Ich melde mich hier nun zu Wort als eine der Organisatoren. Ich weiß, was wir getan, gesagt, gehört und gesehen haben. Ich habe die Aussagen der Gelehrten zum Thema Wilayatul Faqih im Shia Forum wiedergegeben und sie wurden verdreht zur angeblichen Hetze. Was soll das?

  • Zahra 5. April 2010 at 02:42

    Salam Alaykum wr wb

    MaschaAllah, wie schön hier Fitna verbreitet wird… tut mir wirklich leid, aber wisst ihr eigentlich wovon ihr hier sprecht? Es geht um eine Zyarat und nicht um Wilayah… wer von euch weiss wirklich was dort im Iraq alles passiert ist? WIsst ihr überhaupt wieviel Geld die Gruppe bekommen habt. Ich schätze wenn ihr etwas mehr Hintergrund Infos hättet würdet ihr euch für eure Worte und Einstellung schämen. Die Reisegruppe hat bei weitem mehr Geld im Iraq gelassen, als sie bekommen haben.

    Mal davon abgesehen, braucht Iraq diese Art von Pilger(Touristen), denn sie bringen neues Geld und Arbeit ins Land.

    Ich kann einfach nicht verstehen wie man sich dermassen aufregen und auslassen kann, wo Geschwister wirklich hart an einer Sache gearbeitet haben und dabei eine reine Absicht hatten.

    Ausserdem finde ich es unangebracht, wenn hier Namen der Geschwister öffentlich genannt werden.

    Möge Allah swt uns allen beistehen und uns vergeben.

    Fi Amanillah

  • Fatima 5. April 2010 at 10:16

    @ Nadi:

    “Kommt man mit den irakischen Vetretern über Welaya oder Führer ins Gespräch wird schnell klar, das das Welayate Faqih nicht ihre volle Unterstützung erhält!”

    und eben das ist es, was mir an der ganzen Sache erhebliche Bauchschmerzen bereitet….

  • Br. Hassan 5. April 2010 at 11:08

    Salam,

    Mascha Allah schöner Artikel!

    Einige schwingen wieder einmal die “Fitna-Keule”. Sobald eine kritik geäußert wird, wird man mit der angeblichen Fitnastiftungskeule angegriffen.

    Die Fragen in dem Artikel sind berechtigt.

    Jemand schrieb in seinem Kommentar:

    “…Generell akzeptiert jeder Gelehrte das Wilayatul Faqih an sich. Nur gibt sich der Mehrheit der Gelehrten dafür aus das nur das Beschränkte Wilayatul Faqih zur heutigen Zeit herschen darf (wie zb. Sayyid al Sistani, die Hakeems,Ayatullah Ruhani,Sayyid al Khui usw..), und eine Minderheit wie Sayyid al Khamenei, sayyid Khumeini usw….”

    Alle anderen Ansichten von Wilayat-ul-Faqih stehen nur in den Büchern. Keines wurde je Angewendet oder angestrebt. Falls es eines Tages dazu kommen sollte, dass eine andere Art von Wilayat-ul-Faqih angewendet wird und wir nur ansatzweise ein Bruchteil des Erfolgs sehen, wie es die heutige praktizierte Form von Wilayat-ul-Faqih hat, werden wir sie annehmen und jede andere Form von Wilayat-ul-Faqih verwerfen.

    Ausserdem sind wir Muslime auch denkende Menschen. Dazu fordert uns der Islam auf, zu denken, zu kritisieren. Warum darf man Wilayat-ul-Faqih kritisieren aber wenn einige Gelehrte kritisiert werden, die Reisen nach Irak finanzieren, kommt die “Fitnakeule”??

    Viele die in Islamischen Ländern wohnen und den Westen nur aus dem Fernsehen oder vom hören sagen kennen, glauben hier wären nur “Kufar”. Muslime wären hier am abgrund…..

    Muslime im Westen sind Gläubiger als die Muslime in Muslimischen Ländern. Ein Jugendlicher der in der Westlichen Umgebung trotzdem noch sein “Muslimsein” bewart ist Vorbildlicher als ein Muslim im Irak. Vielmehr sollten reisen von Irakischen Jugendlichen nach Deutschland finanziert werden um ihren Glauben zu stärken.

    WaSalam

  • Nadi 5. April 2010 at 12:03

    Junge Muslime nach Irak zu locken um ihnen dort zu vermitteln, das sie besser dort den Hausa Gelehrten und somit dem antiwelaya Gedanken folgen sollen als dem Wely, ist unanständig und gegen den Geist der Brüderlichkeit gerichtet. Der alte ideologische Streit um Führung und Führungsanspruch entfacht sich aufs neue in kleine Flammen, das ist bedauerlich.
    Wer das Konstrukt des Islam kennt, der weis, das der Islam mehrheitlich eine Gesellschaftsreligion ist als eine Gesetzesreligion, sie findet ihre Vollkommenheit in der Umsetzung und nicht in der Theorie. Natürlich wird man von der irakischen Fraktion nie eindeutige Stellungen gegen das Welaya hören, so direkt würden das nur wenige Aussprechen aber unterschwellig bedient man sich eben genau jener Versuche, den organisierten Umerziehungsreisen, um die wertvolle deutsche Jugend auf Linie zu bringen. Einige von uns sind bestens Infomiert, was man den Jugendlichen dort nahegelegt hat!
    Abschließend möchte ich nur noch hinzufügen, das das Welaya nach Imam Khomeini (as) nichts anderes vorsah als die Etablierung einer schiitischen Macht zur Unterstützung seiner Heiligkeit Imam Mahdis (as) wenn dieser zurückgekehrt ist und nicht als “Ersatzwelaya” mit dem Ziel ohne den Erlöser dem Heil entgegenzulaufen! Die islamische Revolution war eine Unterstützung für den verbogenen, sie war nicht gedacht, Imam Mahdi(as) abzulösen (aouthubillah). Ich rufe daher auf, sich ganz dem Wely Imam Khamenei anzuvertrauen, dem Prinzip Welayate Faqih und der islamischen Revolution. Sie ist augenblicklich der einzige Garant gegen die satanischen Einflüsse, die von außen auf die Ommah einwirken. Wehe uns wenn wir das Welay verkaufen und die Unterdücker über die islamische Welt ungebremst herfallen können, dann wünschen sich jene, die das Welaya in Frage gestellt haben, zuerst das Welaya zuück!

    Beitrag editiert

  • Wilaya 5. April 2010 at 13:14

    Jetzt hat man dieses Thema in diesem Forum geschlossen, und es soll an anderer Stelle weiter diskutiert werden, ob wir wirklich Chums-Gelder in Deutschland benötigen und für was. Bruder H. und Schwester A. haben ja soweit ich weiß diese Veranstaltung organisiert in Gießen, welches letzen Samstag und Sonntag stattfand.

    - Woher kam das Geld für diese Veranstaltung? Wieder Chums-Gelder aus dem Irak?

    Es gibt starke Hinweise drauf, dass das Geld wieder von woanders her beschafft wurde, um eine Veranstaltung zu machen. Wenn man eine Veranstaltung unbedingt machen will, dann soll man gefälligst, einen kleinen Beitrag erheben oder Spenden bei gut Verdienern sammeln oder Sponseren suchen oder Kuchen, Gebäck oder dergleichen wie bei türkischen Veranstaltungen verkaufen. Sollen wir einfach bei jeder Veranstaltung, Reise, einfach auf Chums-Gelder zugreifen mit der Begründung, es sei was für den Islam? Wenn es tatsächlich so ist, wie jemand im Forum behauptet, dass die Reise den Veranstalter “nur” 1000-2000€ gekostet hat, dann kann man folgende Rechnung machen.
    Es waren über 20 Leute dort anwesend.
    dann rechnen wir 1000€ : 25-Pilger= 40€
    oder 2000€ : 25-Pilger= 80€

    Will jemand jetzt ernsthaft behaupten, dass die Leute wegen 40-80€ leider nicht zur Ziayara fahren können, obwohl sie es so gerne wollen? Warum wollte man urspünglich die Reise auf 13-21 Jährige beschränken. Wer will schon sein 13 jähriges Kind mit unbekannten Organisatoren nach Irak schicken? Gibt es vielleicht weitere Pläne? Wollen die Veranstalter etwa an Legitimität gewinnen, wenn sie Leute zur Pilgerreise nehmen, wie das in den vergangen Jahren der Fall war durch Hajj-Veranstalter?
    Verwunderlich erscheint es nicht, wenn sich Leute, die auf der Reise waren sich nicht zu den Vorfällen auf der Reise äußern. Denn wer Nutznießer der Reise wurde, kann schwerlich auftreten und sagen, dass das nicht gut ist, sonst würde man ihn schmähen und Heuchelei vorwerfen und Undankbarkeit. Aber dieser Aufruhr zeigt, dass an dieser Reise was dran ist und es bleiben viele offene Fragen.

    Beitrag editiert

  • murtada 5. April 2010 at 13:57

    salam aleikom

    lieber bruda Iqra, was sollte das bitte:
    “Dieser Artikel stiftet nur Verwirrung unter den Geschwistern. Möge Allah dem Autor vergeben und ihm die Augen öffnen, sodass er die Gutherzigkeit der Gelehrten im Irak erkennt und sie aufnimmt und nicht alles als einen Angriff gegen den Wali unserer Zeit auffasst.” Was soll dieser Vorwurf gegenüber Bruder Hessam??? Ich denke sogar das Allah swt ihn dafür reichlich belohnen wird, denn er ist es, der einigen Geschwistern Insallah die Augen öffnen wird! Bevor jetzt wieder einige Anfagen und sagen:” schaut mal er schreibt Gott vor was er zu machen hat, Subhanallah – dieses ist nur mein Eindruck von mir kann ich dazu sagen! Mich interessiert es auch warum du hier Leute direkt angehst, was soll das Bitte sein? Willst du Fitna schaffen oder was? Glaub mir Bruder Hessam, will alles andere als für Verwirrung sorgen, er hat andere Absichten, die du insallah so Gott will auch einsehen wirst.

    wasalam

    Beitrag editiert

  • Amira 5. April 2010 at 14:29

    Salam

    Langsam reicht es wirklich mit diesen Verleumdungen. Außerdem war die ursprüngliche Altersbegrenzung 18 bis 25, wurde aber aufgehoben. Wenn ihr so ein Problem damit habt, wofür Khums gegeben wird, dann informiert euch mal bitte, was aus der Rechtssprechung heraus mit Zakat und Khums getan wird. Ich fasse es mal sehr vereinfachend zusammen: Zakat dient unter anderem dazu, arme Menschen zu versorgen. Khums ist zum Teil für die armen Sayyeds, zum Teil für die sogenannte Sache des Imams af. Darunter fällt laut den Rechtsgelehrten auch die Unterstützung von Veranstaltungen, Studien, Reisen, Moscheen etc… Bevor ihr also kritisiert, was ein Gelehrter mit diesem Geld macht, bevor ihr vorwerft, man würde den Armen etwas wegnehmen, befasst euch erstmal mit den Regeln zu diesen Dingen. Keiner von euch hat an dieser Reise teilgenommen, was ihr wisst, wisst ihr vom Hörensagen. Habt ihr jemals einen von uns persönlich gefragt zu diesen Dingen? Urteilen ohne Wissen ist nicht wirklich das, was uns im Islam empfohlen wird…

    Wassalam

  • Hessam 5. April 2010 at 14:35

    Hinweis an alle Geschwister

    As-salamu alaikum wr wb

    Ich bitte die nachfolgenden Kommentatoren sich stärker auf das Hauptthema das Artikels zu beziehen. Kommentare zum Thema Wilayah sollten unter den entsprechenden Artikeln geschrieben werden. Ansonsten muss ich leider editieren.

    Wa alaikum as-salam

  • Wilaya 5. April 2010 at 14:54

    Ich denke es ist sich jeder bewusst, für was Chums oder Zakat ist.
    Die Frage, die hier lautet, ist folgende: Ist es ok (Fiqh-mäßig ist es kein Problem dass wissen wir, aber es gibt noch eine andere Dimension), dass wir in einem Industrieland wie Deutschland, Chums-Gelder aus Irak uns schicken lassen, nur um eine Veranstaltung in Deutschland, mitten in einem wohlhabenden Land zu organisieren? Dann fragen wir die Organisatoren mal: Woher kam das Geld für die Veranstaltung in Gießen? Die Moschee besteht nur aus einer handvoll Leute. Es bleiben viele Frage offen…

  • Iqra 5. April 2010 at 15:16

    Salam
    @murtada:
    für was sollen wir den die Augen öffnen? Ein Marja’ finanziert für Jugendliche Ziyarat in den Irak. Was ist jetzt? Wozu diese kritischen Fragen, die für mehr Verwirrung sorgen als aufklären.
    Wenn man eine Absicht erkennen würde, die Wahrheit zu suchen wäre es noch okay, aber hier werden gezielt Fragen gestellt, ohne das Streben nach der Antwort zu hoffen, sondern lediglich um Geschwister zu verwirren und sie gegen diese Reise zu hetzen, da man MÖGLICHERWEISE auf dieser Reise etwas gegen den Wilayatul Faqih hören KÖNNTE. Wenn die Antworten interessieren, sollte man sich an die jeweiligen Organisatoren wenden, anstatt hier haltlose Gerüchte zu verbreiten. Die Irak Reisen haben ansolut gar nichts mit Wilayatul Faqih zu tun, wieso wird das hier angesprochen? Ist man so empfindlich, dass man alles als einen Angriff sieht und gleich Verschwörungstheorien aufstellt und die Geschwister verwirrt. Wie viele werden jetzt diese Reisen meiden, nur wegen diesen Gerüchten, die auf Lügen basieren? Dieser Artikel und die dazugehörigen Kommentare tragen dazu bei.

    Wassalam!

  • AnonYm 5. April 2010 at 16:17

    Salam,

    also wenn man versucht, Unklarheiten zu beseitigen oder offene Fragen zu klären, ist das Fitna oder werden als Unterstellungen, Verleumdungen abgestempelt? Fragen zu einer Reise zu stellen, kritische Punkte klären zu wollen werden hier als Undankbarkeit und Missgunst und Neid und Fitna und Provokation gedeutet.

    Interessante Darstellung.

    Das würde ich mal auch direkt unter Unterstellung verbuchen. Den Geschwistern, die gerne etwas mehr erfahren möchten, wird doch auch etwas unterstellt, eine schlechte Absicht, Neid, und alle oben genannten Punkte. hmmm…

    Und überhaupt, das Wort Fitna ist eine harte Unterstellung, man sollte aufpassen, wann man dieses verwendet und ob man das überhaupt seinem Glaubensbruder gegenüber benutzt.

    So viel dazu.

    Ich denke nicht, dass es ein Problem darstellt, wenn man sich fragt, ob es denn angebracht ist, bestimmte Gelder für bestimmte Zwecke auszugeben. Gerade wenn wir uns doch – nach Wilayas Rechung – 40 – 80 Euro relativ gut noch leisten können. Warum soll man denn dann nicht mal einen Gelehrten kritisieren? Das dürfte doch kein Problem sein. Man spielt sich durch eine Kritik nicht als Obergeleherter aus, nein, man möchte nur ein bisschen Klarheit haben und sich austauschen.

    “Bevor ihr also kritisiert, was ein Gelehrter mit diesem Geld macht, bevor ihr vorwerft, man würde den Armen etwas wegnehmen, befasst euch erstmal mit den Regeln zu diesen Dingen.”

    Ich habe nicht den Eindruck, dass hier jemand sich nicht auskennt, wie welches Geld wofür verwendet wird. Ich finde es schade, dass so schnippisch geantwortet wird.

    Ich würde es nicht als Wegnahme bezeichnen, sondern vielmehr als falschen Verwendungszeck bezeichnen. Immerhin haben andere das Geld doch wohl nötiger, oder nicht???

    Woher will denn hier gewusst werden, ob jemand mit den Menschen, die teilgenommen haben, gesprochen hat oder nicht??? Also irgendwo her müssen ja die Kritikpunkte herkommen denke ich mal. Und wenn die Leute, die teilgenommen haben, sich nicht äußern, ist das wohl äußerst verständlich, bei den Vorwürfen, Fitna, Undankbarkeit etc.

    Fee Amanillah,

    Salam

  • Hessam 5. April 2010 at 22:12

    As-salamu alaikum wr wb,

    ich denke zu diesem Artikel und den dazu gehörigen Themen wurde bis hierhin genug geschrieben. Innerhalb kürzester Zeit haben sich sehr viele Geschwister an der Diskussion beteiligt. Die Mehrheit davon konnte sich frei äußern und ihre Sicht der Dinge darstellen. Die geäußerten Meinungen sind recht unterschiedlich und spiegeln nicht unbedingt meine persönlichen Ansichten wieder.

    Damit sich die teils hochgekochten Emotionen wieder beruhigen und die Diskussion ein einigermaßen vernünftiges Ende findet, wird der Kommentarbereich zu diesem Artikel vorübergehend geschlossen. Ich bedanke mich bei allen Kommentatoren und wünsche uns allen (durch das Studium der verschiedenen Meinungen) noch mehr Erkenntnis.

    Wa alaikum as-salam

  • Hessam 14. April 2010 at 20:57

    As-salamu alaikum wr wb,

    das Ziel meines Artikels war nicht Ayatollah al-Hakeem oder irakische Gelehrte im Allgemeinen zu kritisieren. Ich habe auch keine Apathie gegenüber dem Irak. Das Ziel war vielmehr auf folgende drei Punkte aufmerksam zu machen:

    1. Die Teilnehmer sollen sich besser informieren über Veranstalter, Sponsoren und Themenschwerpunkte vor Ort.
    2. Die Veranstalter sollen Verantwortung übernehmen, die Fragen beantworten und nicht intransparent im Hintergrund irgendetwas planen.
    3. Die Gemeinschaft (umma) soll sich darüber Gedanken machen, inwiefern wir Muslime aus Deutschland Sponsoring benötigen.

    Die Kommentoren hier und in den Foren haben diese drei Punkte teilweise erkannt und darüber gesprochen, aber das gilt leider nicht für alle. Einige haben den Text als Angriff auf den Irak gewertet und sich in ihrem Nationalstolz verletzt gefühlt. Andere wollten den Artikel ausnutzen, um mir mal ordentlich die Meinung zu sagen. Und Dritte vermischten die Kommentaraussagen anderer mit meinem Artikel und konnten nicht mehr differenzieren.

    Wa alaikum as-salam

  • Yesman 23. Mai 2010 at 16:47

    Salam

    Es ist unverständlich, dass hier über die Vorgehensweise eines Gelehrten befunden wird, wo man doch gar nicht weiß, wieviel Khums er zur Verfügung hat, wozu er diese sonst noch benutzt, woher er diese Gelder bezieht und welche Absichten er mit diesen Reisen hegt. Hat irgendjemand von den Kritikern je mit den Sponsoren gesprochen?

    Außerdem besteht auch die Möglichkeit, dass die Jugendlichen, die jetzt gesponsort werden, später, wenn sie im Berufsleben stehen, selbst wieder spenden. Ganz davon abgesehen, dass viele der Reisenden auch viel Geld dort gelassen haben für ihre Einkäufe usw.

    Doch was mich am meisten wundert, ist die Tatsache, dass hier indirekt empfohlen wird, die Reise nicht anzunehmen, weil dort gegen Iran bzw. Wilayah “gehetzt” wird. Wieso wird so dagegen geschossen, wenn dort eine andere Meinung zu diesem Thema herrscht und diese auch ausgesprochen wird? Das ist doch ihr gutes Recht. Womit habt ihr denn ein Problem? (…) Haltet ihr dieses Thema wirklich für so überragend wichtig, weil ihr selbst es in euren Mittelpunkt rückt?

    Dazu kommt: Ja, man macht oft die Erfahrung, dass eine Kritik des Wilaya-Systems unterdrückt wird in diversen Foren, doch ich frage mich immer wieder, mit welchem Recht dies geschieht und mit welchem Recht es immer wieder so dargestellt wird, als ob es das einzig richtige sei. (…)

    Wasalam

    Beitrag editiert

  • Hessam 24. Mai 2010 at 22:13

    As-salamu alaikum wr wb,

    @ Yesman

    Es ist unverständlich, dass hier über die Vorgehensweise eines Gelehrten befunden wird, wo man doch gar nicht weiß, wieviel Khums er zur Verfügung hat, wozu er diese sonst noch benutzt, woher er diese Gelder bezieht und welche Absichten er mit diesen Reisen hegt. Hat irgendjemand von den Kritikern je mit den Sponsoren gesprochen?

    Ich teile deine Ansicht in diesem Punkt. Es steht uns nicht zu die Vorgehensweise eines Gelehrten zu befunden, ohne das notwendige Hintergrundwissen zu besitzen. Gleichzeitig muss ich aber einwenden, dass die Wissenden ihr Wissen offen legen sollten, damit wir davon profitieren und die Fragen aufgeklärt werden. Die Kritiker, die du ansprichst, haben ihre Fragen hier offen gestellt. Viele Einwände hätten sich aufklären lassen, wenn die Veranstalter dieser Ziyara-Reisen kurz und bündig die Fragen im Artikel und in den Kommentaren beantwortet hätten.

    Außerdem besteht auch die Möglichkeit, dass die Jugendlichen, die jetzt gesponsort werden, später, wenn sie im Berufsleben stehen, selbst wieder spenden. Ganz davon abgesehen, dass viele der Reisenden auch viel Geld dort gelassen haben für ihre Einkäufe usw.

    Du magst recht haben, aber damit kann man das Sponsoring nicht rechtfertigen. Wenn in einem Projekt große Geldsummen investiert, muss man alles sehr gut planen und nicht auf zukünftigen Erträge spekulieren. So eine Plannung macht wenig Sinn, es sei denn du meinst Khumms-Gelder. Das wäre zwar sehr lukrativ, aber dahinter würde keine reine Absicht stecken.

    Doch was mich am meisten wundert, ist die Tatsache, dass hier indirekt empfohlen wird, die Reise nicht anzunehmen, weil dort gegen Iran bzw. Wilayah “gehetzt” wird. Wieso wird so dagegen geschossen, wenn dort eine andere Meinung zu diesem Thema herrscht und diese auch ausgesprochen wird? Das ist doch ihr gutes Recht. Womit habt ihr denn ein Problem? (…) Haltet ihr dieses Thema wirklich für so überragend wichtig, weil ihr selbst es in euren Mittelpunkt rückt?

    Das Thema “Wilaya” ist eines der wichtigsten Themen im Islam. Es gibt zahlreiche Überlieferungen und Koranverse, die auf die Bedeutsamkeit dieses Themas hinweisen. Es verwundert mich daher in keinster Weise, dass dieses Thema große Emotionen weckt und Verteidiger und Angreifer auf den Plan ruft. Als Muslime ist es unsere islamische Pflicht die Wilaya zu schützen und wenn auf diesen Irak-Reisen die Wilaya als Nebensächlichkeit abgetan wird und die Wichtigkeit dieses Thema verwässert wird, dann ist der Protest berechtigt. Ob dies so ist oder nicht, können wir hier nicht eindeutig klären, denn die Aussagen stehen sich gegenüber. Einige Geschwister sagen “NEIN” und andere Geschwister sagen: “JA”. Deshalb soll sich auch jeder Teilnehmer seine eigenen Gedanken darüber machen und sich gut informieren.

    Wenn es einen Gelehrten mit einer abweichenden Meinung gibt, dann sollten wir diesen Gelehrten beim Namen nennen und seine Aussagen zitieren. Dann können wir darüber alle miteinander diskutieren. Aber den Eindruck zu vermitteln, dass irakische Gelehrte grundsätzlich gegen politische Wilaya sind oder grundsätzlich eine andere Meinung in Bezug auf Wilaya haben als Imam Khamenei, ist reine Propaganda der Feinde des Islams, die von einigen unwissenden Muslimen weiter verbreitet wird. Mit solchen Floskeln möchten einige Geschwister ihre eigenen Beiträge aufwerten, indem sie behaupten, dass große Gelehrte aus dem Irak ihre persönlichen Ansichten teilen. Wenn man dann nach handfesten Beweisen fragt, kommt dabei nichts heraus. Solange keine Gelehrtennamen und Aussagen zitiert werden, bleiben diese Kommentare wertlos und sind nichts anderes als negative Stimmungsmache. Wie ich bereits am Anfang gesagt habe, ist die Verteidigung des Wilaya-Systems und des Walis eine Pflicht für jeden Muslim und Wachsamkeit in Bezug auf dieses Thema hat oberste Priorität.

    Dazu kommt: Ja, man macht oft die Erfahrung, dass eine Kritik des Wilaya-Systems unterdrückt wird in diversen Foren, doch ich frage mich immer wieder, mit welchem Recht dies geschieht und mit welchem Recht es immer wieder so dargestellt wird, als ob es das einzig richtige sei. (…)

    Allein im Shia-Forum gab und gibt es bis heute unzählige Diskussionen über das Thema Wilaya. Die Kritik wurde in keinster Weise unterdrückt, sondern ganz im Gegenteil. Die Kritik wurde so ernst genommen, dass viele Geschwister (z.B. Bruder 3aliy) darüber sehr lange Artikel verfasst haben. Du findest in jedem Forumarchiv Threads über dieses Thema. Aber wenn du die Feindschaft zu Imam Khamenei oder die Ablehnung des Wilaya-Systems im Iran als Kritik einstufst, dann wirst du darüber natürlich nichts finden, denn unislamische Ansichten werden in keinem Forum geduldet.

    Wa alaikum as-salam

  • Zeynab ul Kubra 25. Mai 2010 at 12:55

    As Salamu Aleykum Wa Rahmatullahi Wa Barakatuh,

    Gepriesen sei Allah, der Erhabene und der Herr der Welten und Sein Frieden und Segen seien mit unserem Propheten Muhammad (Friede sei mit ihm), seinen reinen Nachkommen (Friede sei mit ihnen) und seinen rechtschaffenen Gefährten.

    Masha Allah, lieber Bruder! Du hast die Dinge richtig beobachten, erfassen und interpretieren können. (…) Die Gelehrten in Deutschland teilen ebenso deine Meinung. Also lass dich nicht von solchen Kommentaren verunsichern. ;)

    wa aleikum as salam wa rahmatullahi wa barakatuh

  • Meryem 13. März 2011 at 14:48

    Salam aleikum,
    dieses ist eine alte Diskussion, aber da ich letztes Jahr schon mal mitgelesen habe und dieses Jahr in den Genuß kam, an so einer Ziyarat-Reise teilzunehmen, möchte ich dazu noch etwas sagen.
    Ich gehöre nicht mehr zur Altersgruppe der Jugendlichen, sondern bin doppelt so alt. Mir wäre trotzdem diese Reise nicht möglich gewesen und ich hab deshalb die Einladung dankbar angenommen.
    Wir haben mehrere Gelehrte besucht und niemand hat uns versucht, gegen Wilayah-al-Faqih zu beeinflussen, solche Erwägungen waren gar kein Thema. Vielmehr war aber das Interesse der Gelehrten an den Lebensumständen der Muslime in Europa Thema und mich hat es sehr beeindruckt und gefreut, dass sich Gelehrte für uns interessieren und auch nach Möglichkeiten suchen, uns zu unterstützen. Und ich gehe davon aus, dass alle Mitreisenden auch so beschwingt zurückgekehrt sind, dass sie ihre Anstrengungen auf Allahs Weg verstärkt haben.
    Natürlich habe ich auch über die Finanzierung nachgedacht, aber es ist tatsächlich so, dass die Lebenshaltungskosten dort für Einheimische viel günstiger sind, als wenn man die Reise mit einer “normalen” Reisegruppe macht. Und im Gegenzug haben wir auch Spenden dort gelassen, Geschenke gekauft usw.
    Ich traue den Sponsoren durchaus zu, dass sie mit den Chums-Geldern die sie erhalten sinnvoll umgehen. Und wenn sie eine solche Reise für sinnvoll halten, dann darf man sie auch annehmen.
    Wir haben dort viel mehr geschenkt bekommen, als in Geld zu erfassen ist. Für mich persönlich hat die Reise zu einem gesundheitlichen Aufschwung geführt nach jahrelanger Krankheit ohne wirklichen Fortschritt. Ich habe meine Beziehung zu den Ahl-u-bait gestärkt in einer Weise, die ich sonst vermutlich nicht so erlebt hätte. Und inschallah trage ich von dieser Stärke etwas weiter in unsere Ummah.
    Wa aleikum salam, Meryem

  • Hessam 13. März 2011 at 23:02

    As-salamu alaykum,

    danke für deinen Beitrag. Ich finde es schön, dass du das Thema nochmal aufgegriffen hast und deine Erfahrungen mit uns teilst. Dein letzter Absatz erinnerte mich an folgende schöne Geschichte:

    Ein Reisender reiste einst nach Indien, um die dortigen Menschen und ihre Ansichten zu studieren. Er unterhielt sich viel mit den Menschen, doch viel mitnehmen konnte er nicht. Das glaubte er zumindest, denn den Einfluss der dortigen Denker auf ihn, bemerkte er erst als er wieder zurück war in Deutschland. ;-)

    Wa alaykum as-salam

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