Der Westen fördert den Terrorismus – Teil 1

 

Das zionistische Regime bombardierte Ende 2008 mehrere Wochen lang den Gazastreifen

Weltweite Demonstrationen gegen die Politik des zionistischen Regimes

- Autor: Hessam Kordian -

Der globale Terror schlägt ohne Vorwarnung zu. Es kann jedes Land dieser Welt treffen. Jeder Mensch kann Opfer hinterhältiger Anschläge werden. Terroristen nehmen keine Rücksicht auf Unschuldige. Sie nutzen die asymmetrische Kriegsführung, um ihre politischen Ziele zu erreichen. Die Opfer sind größtenteils unschuldige Zivilisten. Seit dem 11. September steht das Thema Terrorismus auch im Westen im Vordergrund.

Die Islamische Republik Iran gehörte zu den ersten Ländern, die die Anschläge vom 11. September verurteilte. Für den Iran waren Terroranschläge nichts Neues. Seit Jahrzehnten leidet die IRI unter terroristischen Anschlägen. Die Volksmodjahedin (MKO) und andere separatistische Terrororganisationen hatten während des Iran-Iraks Krieges (1980 – 1988) zahlreiche Anschläge im ganzen Land verübt. Doch der frühe Kampf der IRI gegen Terrorismus blieb im Westen unberücksichtigt.

Heute scheint es so zu sein, als würde der Westen nur Anschläge auf seine Gebiete, Institutionen und Verbündete als Terrorismus bezeichnen. Mithilfe der Medien versucht die westliche Welt die Definition des Wortes Terrorismus zu monopolisieren. Weltweit wird die Botschaft verbreitet: Terrorismus wird hauptsächlich von Muslimen ausgeführt. Doch diese Definition entspricht keineswegs der Realität, denn Terrorismus gibt es nicht erst seit dem 11. September. Die islamische Welt leidet bereits seit Jahrhunderten unter Terrorismus. Die Drahtzieher dieser Anschläge wurden und werden heute noch vom Westen unterstützt. Allen ist bekannt, dass die Taliban von der CIA ausgebildet wurde, um in Afghanistan gegen die Sowjetunion zu kämpfen. Auch die Unterstützung der westlichen Welt für Saudi Arabien, dem Terrorismusförderer Nummer eins, ist unbestritten.

Die IRI besitzt nicht die mediale Kraft, um die blutigen Terroranschläge auf seinem Territorium international bekannt zu machen. Die Medienkraft liegt in den Händen der westlichen Welt, die ihre Macht dazu missbraucht, um Terroranschläge in der islamischen Welt zu relativieren. Die Ereignisse im Nahen Osten liefern unzählige Beispiele hierfür. Die westlichen Medien weigern sich das zionistische Regime in Israel mit Terrorismus in Verbindung zu bringen. Terrorismus gehe ausschließlich von den Palästinensern aus. Israels Militärschläge und Angriffskriege (Libanon 2006, Gazastreifen, …) werden dem Zuschauer als Verteidigungskriege vorgestellt.

Die einseitige Berichterstattung der Medien kann man auch im Falle des Irans beobachten. Während der Schah-Zeit wurden im Iran tausende Gelehrten misshandelt vom iranischen Geheimdienst SAVAK. Zahlreiche Menschen verloren ihre Leben, aber die westliche Medienwelt ignorierte die Vorgänge. Der Schah galt als Verbündeter des Westens und wurde geschützt. Was damals für den Schah galt, gilt heute für viele Marionettenregierungen in der islamischen Welt.

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  • Hessam 27. Oktober 2009 at 19:29

    Webster Tarpley erklärt die Zusammenarbeit der Terrororganisation Dschundullah und dem amerikanischen Geheimdienst CIA.

    :arrow: http://www.youtube.com/watch?v=QxlmHabxfXA

  • Mohammad 13. Dezember 2009 at 23:21

    USA eigentlicher Exporteur des Terrorismus
    Sonntag, 13. Dezember 2009 um 07:58
    La Paz (IRIB) – Der bolivianische Staatspräsident hat die USA als eigentlichen Exporteur des Terrorismus in der Welt bezeichnet.

    Laut der amtlichen Nachrichtenagentur Boliviens sagte Evo Morales: Ein Land, das Militärkräfte in andere Länder schickt und Militärstützpunkte errichtet, ist ein terroristischer Staat. Er nannte Bolivien ein unabhängiges und freies Land, das sich vor keinerlei Warnungen und Drohungen fürchtet und bemerkte: Die USA sind nicht berechtigt andere Länder zu beschuldigen den Terrorismus zu exportieren.

  • Vera 21. Mai 2011 at 14:28

    Das eigentliche Problem ist, dass wir, die Bevölkerung der westlichen Welt von Medien überflutet werden. Und überall sieht und hört man das gleiche: Der Islam ist Schuld am Terrorismus. Die USA sind unsere Retter, die die Welt wieder sicher machen. Unsere Generation wird so aufgezogen, nicht etwa von den Eltern, sondern alleine von den Medien, die das neue westliche Feindbild Islam verbreiten.
    Wir wachsen damit auf, für uns ist das normal. Und niemand ist dazu bereit, sich von diesem Bild zu lösen und darüber nachzudenken, ob nicht vielleicht doch gerade wir, der Westen, dir größte Schuld am Terrorismus tragen. Niemand ist dazu bereit, die Augen zu öffnen und zu sehen, dass der Islam genau wie das Christentum eine Religion ist, die auf Nächstenliebe und Frieden basiert und nicht auf Terrorismus.
    Aber findet da erstmal einen Weg, die Menschheit von den Medien und ihrem enormen Hang zur Meinungsbildung zu lösen…

  • Hessam 21. Mai 2011 at 15:45

    @ Vera

    Du hast recht mit deiner Beobachtung. Die Medienpropaganda hat großen Einfluss auf die Menschen, allerdings denke ich, dass die Medien noch nie so schwach waren wie heute. Wir leben in einem Zeitalter, in dem es viele alternative Medien gibt. Die Bevölkerung ist nicht nur Opfer der Medienpropaganda, sondern viele Menschen tragen auch eine Mitschuld, weil sie sich nicht für die Wahrheit interessieren oder nicht bereit sind die Realität anzuerkennen. Durch Selbsterziehung und Aufklärung kann man etwas an diesem Zustand verändern. Die Wahrheit fürchtet sich nicht vor der Falschheit, wie groß und mächtig sie auch sein mag und in welcher Form und Farbe sie auch in Erscheinung tritt.

    Imam Ali (Friede sie mit ihm) sagte: “Gedenket, dass es zwei Wege des Lebens gibt, den richtigen und den falschen. Und es gibt zwei Arten von Menschen; jene, die dem rechten Weg folgen und jene, die den falschen Weg wählen. Wenn ihr die Übeltäter in der Mehrheit oder im Aufstieg findet und die Anhänger der Religion und der Wahrheit in der Minderheit und niedergetreten, eine Welt voll der offensichtlichen Widersprüche, dann fühlt Euch nicht überrascht oder enttäuscht; dergleichen ist oft geschehen. Aber die Wahrheit und die Gerechtigkeit wird am Ende siegen, obgleich es nicht für möglich erscheinen mag, dass die Niedergefallenen jemals zu großartigen Höhen aufsteigen würden.”

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