Der Mond stand hell am Himmel. Sein Licht fiel durch das Blätterwerk eines einzelnen mächtigen Baumes auf einen weißhaarigen alten Mann, der dort saß und Gott seinen Kummer klagte: „O Gott, viele, viele Jahre habe ich unentwegt die Menschen aufgerufen, sich dir zuzuwenden. Aber es war umsonst. Sie hören nicht auf mich. Manchmal stopfen sich diese Götzendiener mit den Fingern die Ohren zu oder ziehen sich den Kragen über die Ohren. Manchmal spotten sie auch über meine Worte. Sie wollen nicht von ihrem Irrweg zurückkehren.”
So klagte Noah, als er plötzlich eine Offenbarung erhielt: „Noah! Außer denen, die sich zu dir bekannt haben, wird keiner mehr gläubig werden. Deshalb sei nicht über ihren Unglauben und ihre Widerspenstigkeit traurig. Baue unter meiner Aufsicht ein Schiff. Sprich nicht mehr über diese Unrechttuenden. Sie werden alle ertrinken.”
Am nächsten Tag sahen die Leute, dass Noah Werkzeuge und Holz zurechtgelegt hatte, um ein Schiff zu bauen. Väterlich mahnte er sie erneut, doch gläubig zu werden, aber keiner hörte auf ihn und jeder der vorbeikam, machte sich über ihn lustig. „Sag nur Noah, was ist denn los?! Bis jetzt hast du immer gedacht du bist ein Prophet, ja? Warum bist du dann nun ein Zimmermann geworden?” Oder: „Hier gibt es doch weit und breit kein Meer. Du willst wohl Stiere vor dein Schiff spannen, wie?” Noah schwieg geduldig. Nur manchmal sagte er: „Heute macht ihr euch noch über uns lustig, aber bald werden wir es sein, die euch Vorwürfe machen werden.” Und Prophet Noah wurde wie folgt offenbart: „Da unsere Anweisung erfolgt ist und die Zeichen der Strafe erscheinen, geh zu deinem Schiff und lass alle von deinem Volk und deiner Familie, die sich zu dir bekannt haben auf das Schiff steigen und schaffe von jedem Lebewesen auf der Erde ein Paar herbei.”
Und dann schließlich war es soweit. Ein heftiger Regen setzte ein. Die Quellen sprudelten heftig aus den Felsspalten hervor die Flüsse schwollen an, traten über die Ufer und die Wasserfluten breiteten sich immer weiter auf dem Festland aus. Die Menschen waren in Furcht und Schrecken versetzt und suchten nach einem rettenden Ort, wo sie vor den Fluten sicher sein würden. Noah rief alle Gläubigen herbei und forderte sie auf, das Schiff zu besteigen: „Besteigt das Schiff, welches im Namen Gottes sich in Bewegung setzen und im Namen Gottes stranden wird.” Das Schiff Noahs setzte sich in den wogenden Fluten in Bewegung und die Gläubigen freuten sich weil sie Rettung gefunden hatten. Aber Noah sah seinen Sohn Kanaan in den Fluten. Dieser kämpfte gegen die hohen Wellen an und versuchte einen Berg zu erreichen. Noah rief: „Mein Sohn. Steig zu uns auf das Schiff. Du sollst nicht einer der Ungläubigen sein.” Kanaan aber rief zurück: „Ich werde den Berg besteigen und dort vor dem Wasser sicher sein.”
Noah war sehr traurig über die Unwissenheit seines Sohnes, der Kummer schnürte ihm die Kehle zu. Und er rief seinem Sohn zu: „Heute gibt es niemanden, der vor dem Befehl Gottes sicher ist, es sei denn Gott erbarmt sich seiner.” Und dann stieg plötzlich eine riesige Woge zwischen Noah und seinem Sohn auf und als sie vorbeigerollt war, hielt Noah vergeblich nach seinem Sohn Ausschau. Und traurig wandte er sich an Gott: „O Gott, mein Sohn gehörte doch zu meiner Familie!” Da wurde ihm geantwortet: „Noah! Dein Sohn gehörte nicht zu deiner Familie, denn Unwissenheit und Eigensinn haben ihn heimgesucht. Die, die deinem Aufruf gefolgt sind, sind deine Familie, und die, die das Wort Deines Gottes für Lüge gehalten haben, denen wird deine Fürbitte nichts mehr helfen.”
Noah besann sich kurz. Einen Augenblick lang hatte ihn die väterliche Liebe alles vergessen lassen. Und so betete er: „O Gott, Ich suche bei dir Zuflucht davor, dass ich dich um etwas bitte und etwas von dir möchte, worüber ich kein Wissen habe. Wenn du mir nicht verzeihst und dich nicht meiner Erbarmst, werde ich zu denen gehören, die Schaden hinnehmen müssen.” Den Feinden Noahs war ein Ende bereitet. Der Himmel hellte sich wieder auf und die Wogen glätteten sich. Die Fluten gingen zurück und das Schiff des Noah strandete auf einem Berggipfel. Und Noah erhielt die göttliche Anweisung: „Steigt wohlbehalten auf die Erde herunter, du und die, die an dich glaubten. Steigt herab, der Segen Gottes wird euch zuteil werden.“ Die Geschichte Noahs steht in mehreren Suren des Korans geschrieben. Zum Beispiel in der Sure mit gleichem Namen, der Sure Noah, Sure 71, aber auch in den Suren 23 und 11.
Mit freundlicher Genehmigung der staatlichen Rundfunkgesellschaft des Iran (IRIB): http://german.irib.ir/








Bismillah
Sallam allaikum!
Als wir voriges Jahr das erste mal in den Irak
flogen, kam ich Hamdulillah auch nach Nadschaf
und war so erstaunt,das es wie auf einem Berge liegt.
Ich konnte von oben weit ins Land sehen.
Mein Mann erklärte mir,das hier alles einmal Wasser gewesen währe und durch ein Wunder Gottes,des Allmächtigen
zog sich alles Wasser zurück.
Der Prophet Noah(a.s.) liegt auch in nadschaf begraben.Ich habe an seinem Grab,Hamdulillah gebetet.
Im ganzen Internet konnte ich nichts über dieses Meer lesen und wiso Noah(a.s.) dort begraben wurde.
Es hieß doch seine Arche währe am Berge Arafat gestrandet? oder?
wa sallam zahra
As-salamu alaikum wa rahmatullahi wa barakatuh
@Zahra
How Najaf was given its name is explained in the tradition. At first there was a mountain there, and when one of the sons of Noah refused to enter the Ark, he said that he would sit on this mountain until he would see where the water would come. A revelation came therefore to the mountain, “Do you undertake to protect this son of mine from punishment?” And all at once the mountain fell. to pieces and the son of Noah was drowned. In place of the mountain a large river appeared, but after a few years the river dried up, and the place was called Nay-Jaff
meaning, “the dried river.”
Quelle: http://www.al-islam.org/shrines/najaf.htm